Veranstaltungen Ausblick

Ob Vortragsveranstaltung, Podiumsdiskussion, Exkursion, Filmvorstellung, Round-Table- oder  Kamin-Gespräch: Hier informieren wir Sie aktuell über die kommenden Veranstaltungen zu allen Themenschwerpunkten.

Einladung  zur  politischen  Podiumsdiskussion  von  Die Umwelt-Akademie e.V.  und Netzwerk Klimaherbst e.V. in Kooperation mit 

Donnerstag, 18. Oktober 2018
19:00 Uhr

Podiumsdiskussionsgäste: Die umweltpolitischen Sprecher der Parteien im Münchner Stadtrat: Sebastian Schall, CSU; Jens Röver, SPD; Sabine Krieger, GRÜNE; Tobias Ruff, ÖDP

Einstein 28-Bildungszentrum, Einsteinstr. 28, 81675 München (U4/U5, Trambahn 15/19/25/37 Station Max-Weber-Platz)

Mit dem bei der Klimaschutzkonferenz Ende 2015 in Paris beschlossenen Klima-Abkommen bekennt sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich zum Ziel, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten zu reduzieren; sie will Anstrengungen unternehmen, die globale Erwärmung gar auf <1,5 Grad zu begrenzen.


Mit dem Titel „Klimaschutzziele und -strategie München 2050“ hat der Stadtrat im Mai 2015 beim Öko-Institut (Freiburg) ein Fachgutachten beauftragt, mit dem der IST-Zustand des Klimaschutzes in München im Verhältnis zu den bislang gesetzten Klimazielen 2030 ermittelt sowie konkrete Vorschläge für neue Klimaziele und -schutzmaßnahmen bis 2050 erarbeitet werden sollten. Im September 2017 beschloss der Stadtrat dann auf Basis des ÖkoInstitut-Gutachtens Münchens Klimaneutralität bis 2050: Von 10,9 Tonnen CO2 pro Person und Jahr (Durchschnitt Deutschland 2017) soll die CO2-Emission pro Kopf und Jahr bis 2050 auf rd. 0,3 t CO2 abgesenkt werden: In Anlehnung an die Klimaziele für Deutschland soll also eine Reduzierung um >95% erreicht werden. https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Gesundheit-und-Umwelt/Klimaschutz_und_Energie/Klimaneutralitaet.html


Die umweltpolitischen Sprecher*innen im Münchner Rathaus sind auch im „Klimaherbst 2018“ wieder eingeladen, mit uns zu diskutieren, wie und mit welchen Maßnahmen diese ehrgeizigen Ziele umgesetzt werden sollen – und was seit Beschlussfassung 2017 konkret auf den Weg gebracht und erreicht wurde.


Dabei startet die Podiumsdiskussion mit Fragen von vier fachkundigen „Mentor*innen“ aus der Zivilgesellschaft zu folgenden thematischen Schwerpunkten:
• Bauen, Wohnen, Wärme (Erwin Knapek)
• Energien aus erneuerbaren Quellen in München (Dr. Andreas Horn)
• Strom aus Bürgerhand (Katharina Habersbrunner)
• Energie und Mobilität (Sylvia Hladky)


Anschließend folgen Fragen aus Publikum und Diskussion mit dem Publikum.


Hinweis: Die politische Podiumsdiskussion steht im fachlichen Zusammenhang mit der Veranstaltung von Die Umwelt-Akademie e.V. am 29.10.18, 19:00h, GLS Bank, Bruderstraße 5A, 80538 München (ÖPNV "Lehel"),"Vor Katowice: Wie steht's um die Klimapolitik?"
Referent: Prof. Dr. Andreas Löschel, Universität Münster, Lehrstuhl für Mikroökonomik, Energie- und
Ressourcenökonomik. (Anmerkung: Die COP 24 , die nächste UN-Klimakonferenz, findet vom 3. bis 14. Dezember 2018 in Katowice (Polen)statt).

 

Eine Veranstaltung des Münchner Forum Nachhaltigkeit

in Zusammenarbeit mit Die Umwelt-Akademie e.V.

Mittwoch, den 24.Oktober 2018
19:00 Uhr
Münchner Zukunftssalon, Waltherstr. 29, Rückgebäude, 2. Stock, U-Bahn U3/U6 Haltestelle „Goetheplatz“.

Referent: Rudi Erlacher, DAV

Moderation: Dr. Manuel Schneider (oekom e.V.)

Weitere Informationen folgen in Kürze. Danke für Ihre Geduld!





 

im Rahmen des 12. Münchner Klimaherbst

Donnerstag, 25. Oktober 2018
19:00 Uhr
Münchner Zukunftssalon, Waltherstr. 29, Rückgebäude, 2. Stock, (ÖPNV „Goetheplatz“)

Da Herr Prof. Knie leider abgesagt hat, freuen wir uns, dass wir Julia Epp als Referentin für diesen Abend kurzfristig gewinnen konnten.

Referentin: Julia Epp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik im Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)

Wenn man über ein halbes Jahrhundert den Menschen den privaten Autobesitz als Teil eines guten Lebens anbietet und möglich macht, dann muss man sich nicht wundern, wenn Widerstand gegen eine Veränderung so lange mobilisiert wird, solange es keine adäquate Alternative gibt. Umweltverbund, Fahrräder oder die „intermodale Verkehrspraxis“ sind nur Teillösungen. Die Elektromobilität könnte für einen attraktiven Gesamtentwurf eine Schlüsselrolle spielen, wenn wir darunter nicht nur Autos, sondern auch Busse, Bahnen und Pedelecs subsumieren - auf Basis Erneuerbarer Energien.

 

in Kooperation mit   und  und mit

Im Rahmen des "Klimaherbst"

Sonntag, den 21.10.2018
11:00 Uhr
Atelier Kino, Sonnenstraße 12, 80331 München (ÖPNV "Karlsplatz (Stachus)")

Film: "Dark Eden", Buch: Jasmin Herold, Regie: Jasmin Herold, Michael Beamish, Kamera: Andreas Köhler

Dark Eden

Dokumentarfilm von Jasmin Herold und Michael Beamish

Deutschland 2017  I   90 Min.  I   englisch/deutsch (OmU)

 

Im nordkanadischen Fort McMurray befindet sich das größte Industrieprojekt und eines der letzten Ölvorkommen der Welt. Menschen aus der ganzen Welt kommen an diesen Ort, um durch die aufwändige Förderung von Ölsanden auf Kosten der Umwelt viel Geld zu verdienen. Die Schäden sind enorm. Auf der Suche nach den Gründen, warum Menschen diesen Preis in Kauf nehmen, vermischen sich Realität und Film: Einer der Regisseure, der nahe Fort McMurray aufgewachsen ist, erkrankt selbst an Krebs und die beiden Filmemacher müssen sich ihrem eigenen Alptraum stellen.

anschließend Filmgespräch mit den Regisseuren

Jasmin Herold und Michael Beamish

Eintritt: € 9.-/ € 7.- 

Kartenvorverkauf: Citykino

 

                                          

im Rahmen des 12. Münchner Klimaherbst 

Montag, 29. Oktober 2018
19:00 Uhr
GLS Bank, Bruderstraße 5A, 80538 München (ÖPNV "Lehel")

Referent: Prof. Dr. Andreas Löschel; Lehrstuhl für Mikroökonomik insbes. Energie- und Ressourcenökonomik an der Universität Münster; Leiter der Energie-Expertenkommission der Bundesregierung

Es ist ja nicht so, dass man es nicht gewusst hätte:
„Industrieländer bereiten Kohleausstieg vor“ (SZ 09.11.2017): 2006 plante die Britische Regierung noch den Bau neuer Kohlekraftwerke, 2008 erfolgte mit dem „Klimawandelgesetz“ die Umkehr, 2012 die Einführung eines CO2-Mindestpreises (18 Brit. Pfund/t CO2), Herbst 2017 dann das „Aus“ für die Kohle bis 2025. Ähnlich Kanada: Kohleausstieg bis 2029, CO2-Preis 50 Kanad. Dollar bis 2022. 19 westliche Länder wollen aus der Kohle aussteigen, darunter neben C und GB auch Neuseeland, Österreich, Frankreich, Niederlande, Dänemark, Finnland, Schweden, Portugal; bis spätestens 2030.
Und Deutschland?

„Klima: Selbst der vermeintliche Vorreiter Deutschland verfehlt sein Klimaschutzziel. Die Atmosphäre bleibt Abgas-Deponie“ (DIE ZEIT, 14.09.2017): „Heute wird hierzulande mehr dreckige Braunkohle gefördert als in jedem anderen Land der Welt. Sogar mehr als in China!“
„Deutschland verfehlt Klimaschutzziele!“ (AEE 16.12.2017, auf Basis eines Experten-Gutachtens, u.a. mit Prof. Löschel): „Deutschland wird sein Klimaschutzziel, im Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren, verfehlen“.

In den Sondierungsgespräch zu einer neuen Großen Koalition wird klar: „Klimaschutzziel erscheint kaum noch erreichbar“ (SZ 09.01.2018)
„Vom Musterschüler zum schlechten Vorbild“ (SZ 16.01.2018): „Selbst wenn die künftige Regierung es schafft, die „Handlungslücke“ zu schließen, könnte das Geschluder anderen Staaten als Ausrede dienen“. Und „Wo geht’s hin? Die deutsche Wirtschaft will endlich Klarheit!“
Und „Der letzte Kredit: Auf der nächsten Klimakonferenz zeigt sich, ob Deutschland weltweit Vorreiter bleibt“ (DIE ZEIT, 18.01.2018).

Jenseits der Frage, ob Deutschland in Sachen „Klimaschutz“ jemals – nicht nur wortreicher, sondern tatsächlicher – „Vorreiter“ in Sachen Klimaschutz war: Genau das wollen wir wissen: Wie stellt sich die Bundesregierung auf zu den kommenden Internationalen Klimaschutzverhandlungen in Katowice, Polen, Anfang Dezember 2018? Näheres dazu finden Sie hier


Quelle Foto 

Das wollen wir von jemandem wissen, der es wissen muss: Andreas Löschel ist u.a. „oberster Energie-Experte der Bundesregierung“ – sagt zumindest DIE ZEIT (18.01.2018). Deshalb haben wir ihn eingeladen, um zu hören und mit ihm kräftig zu diskutieren, wie es um den internationalen Klimaschutz und die Erfüllung der Pariser Klimaziele steht, welche Klimaziele die Bundesregierung anstrebt, was sie außer der Einberufung einer Kommission (u.a. mit dem Bundes-Innenminister (?!)) konkret zu tun gedenkt, wie durch ein kommendes Bundes-Klimagesetz alle Sektoren in Deutschland auf CO2-Senkung getrimmt werden, bis wann die Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet sind, ob die Bundesregierung ihre Behinderungen eines wirksam hohen EU-CO2-Emissionspreises einstellt, wie Deutschland sein arg ramponiertes internationales Klima-Image (durch viele Milliarden Euro Kompensationszahlungen?) wieder aufhübschen will?

Wer die Fakten nachlesen will, sei zum Rückblick auf unsere diesbezügliche Veranstaltung mit AGORA-Energiewende am 22.02.2018 verlinkt.

Zum Weiterlesesn: Finden Sie unter Öko-Institut e.V. folgenden Artikel "Kohleausstieg: gesammelte Fakten, Studien, Grafiken"

 

30. Oktober 2018
19:15 Uhr
Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Amalienstrasse 38, 80799 München  (ÖPNV "Universität")

Referentin: Julia Otten, Referentin für zukunftsfähiges Wirtschaften in globalen Lieferketten im Rahmen des Berliner Promotor*innenprogramms, Germanwatch e.V.


„Der Tag, an dem es der Erde zu viel wird“

Am 2. Mai dieses Jahres war wieder der sogenannte „Deutsche Erdüberlastungstag“.

Das bedeutet: An diesem Tag würde die Welt ins ökologische Defizit geraten, wenn alle Menschen weltweit so leben und wirtschaften würden wie die Bevölkerung in Deutschland. Im gesamten Jahr würden wir dann drei Erden verbrauchen. Die aktuelle Weltbevölkerung verbraucht derzeit die Ressourcen von 1,7 Erden.

Wir beanspruchen also für das restliche Jahr mehr Acker‐ und Weideland, Fischgründe und Wald, als uns rechnerisch zur Verfügung stünden. Und wir stoßen weit mehr CO2‐Emissionen aus, als die Wälder und Ozeane der Welt aufnehmen können.

Bei der Veranstaltung erfahren wir, wie der Erdüberlastungstag berechnet wird und diskutieren die zentralen Herausforderungen der Ressourcenübernutzung in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern.

 

 

 

Auszeichnungen

Bayerische Klima-Allianz PHINEO Wirkt Siegel http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/ Umweltbildung Bayern UN_Dekade_Offizielles Projekt_2014BNE-Auszeichnung www.landesstiftung.bayern.de

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