Veranstaltungen Ausblick

Ob Vortragsveranstaltung, Podiumsdiskussion, Exkursion, Filmvorstellung, Round-Table- oder  Kamin-Gespräch: Hier informieren wir Sie aktuell über die kommenden Veranstaltungen zu allen Themenschwerpunkten.

in Kooperation mit Slow Food München

Dienstag, 12. September 2017
19:00 Uhr
IBZ (Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft München e.V.), Amalienstr. 38, München-Schwabing (U Universität)

Referent:  Sebastiaan Huisman, Geschäftsführender Gesellschafter der „Landgut am Strelasund GmbH“, Sundhagen

Moderation: Georg Schweisfurth, Vorstand Die Umwelt-Akademie e.V.

Wie können wir die Zukunft unserer Erde in Harmonie zwischen Mensch, Tier, Pflanze und Boden gestalten? Wie den Planeten retten: Welche Rolle spielt die Fruchtbarkeit unserer Böden dabei? Was bedeutet Wirtschaften in Brüderlichkeit?

Diese und andere Fragen beantwortet Sebastiaan Huisman. Er hat sich in den vergangenen 20 Jahren in ökolandwirtschaftlichen Projekten speziell mit dem Bodenleben und dem systematischen Aufbau von Humus in durch die kommunistische Kolchosenwirtschaft ausgebeuteten Böden beschäftigt. Herausragende Beispiele, die Hoffnung machen, sind die Juchowo Farm in Polen, wo mit großer Anstrengung über Rentention und anthroposophische Kompostwirtschaft der Humusgehalt des Bodens langsam wieder aufgebaut wurde. Und sein derzeitiges Projekt „Landgut am Strelasund“ bei Stralsund vor Rügen.



in Kooperation mit Netzwerk Klimaherbst e.V.

Donnerstag 14. September 2017
19:00 Uhr
orange bar, Green City Energy AG, Zirkus-Krone-Str. 10, V. Stock

Referent: Christof Timpe, Öko-Institut e.V., Freiburg; Bereichsleiter Energie & Klimaschutz; Gutachter für die Landeshauptstadt München („Klimaziele 2050“)

Mit dem bei der Klimaschutzkonferenz Ende 2015 in Paris beschlossenen Klima-Abkommen bekennt sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich zum Ziel, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten zu reduzieren; sie will gar die Anstrengungen unternehmen, die globale Erwärmung auf <1,5 Grad zu begrenzen.

Deshalb hat die Bundesregierung Ende 2016 den „nationalen Klimaschutzplan 2050“ im Deutschen Bundestag verabschieden lassen. Derzeit läuft ein breiter Beteiligungsprozess des Bundesumweltministeriums (BMUB): Länder, Kommunen und Verbände sowie Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, der Bundesregierung strategische Maßnahmen vorzuschlagen, mit denen die langfristigen Klimaziele erreicht werden.

Mit dem Arbeitstitel „Klimaschutzziele und -strategie München 2050“ hat der Umweltausschuss der Landeshauptstadt München im Mai 2015 beim Öko-Institut (Freiburg) ein Fachgutachten beauftragt, mit dem der IST-Zustand des Klimaschutzes in München im Verhältnis zu den bislang gesetzten Klimazielen 2030 ermittelt und darauf aufbauend konkrete Vorschläge für neue Klimaziele und Klimaschutzmaßnahmen 2050 erarbeitet werden sollen. Zugrunde gelegt war: Bestandsaufnahme, Umsetzungsstand, bisheriges CO2-Monitoring, Bewertung des Standes und der prognostizierten Entwicklung bis 2030, begründeter Vorschlag für Treibhausgas-Reduktionsziele inkl. Darstellung des Energieverbrauchs bis 2050, Darstellung der zielführenden gesamtstädtischen Klimaschutzstrategie, Berechnung der Klimaschutzszenarien.

Das Gutachten liegt nun vor; die Gremien des Stadtrates der LH München haben es im Juli 2017 zur Kenntnis genommen. Nun soll der Gutachter auch uns, der Zivilgesellschaft, die wesentlichen Inhalte des Gutachtens vorstellen, bevor wir anschließend darüber diskutieren.

Diese Fach-Veranstaltung steht in Zusammenhang mit der Podiumsdiskussion zu „Umsetzung der Klimaziele 2050 München“ mit den umweltpolitischen Sprechern von CSU (Sebastian Schall), SPD (Jens Röver) und GRÜNE (Sabine Krieger) im Stadtrat Münchens am 27.09.2017, 18:00 Uhr, Carl-Amery-Saal der Münchner Stadtbibliothek, Gasteig, Rosenheimer Str. 5

Eine Veranstaltung des Münchner Forum Nachhaltigkeit

Im Rahmen der „Nacht der Umwelt“

Freitag, 15. September 2017
18.00 Uhr
münchner zukunftssalon, Waltherstr. 29 Rgb, 80337 München 

Referent: Günter Friedmann (Imkermeister)

IIn den letzten Jahren verging kaum ein Tag, an dem nicht in den Medien über das „Bienensterben“ und die zunehmende Not der Bienen berichtet wurde. Fristete die Imkerei zuvor eine kaum wahrgenommene Randexistenz, rückte die Honigbiene plötzlich in den Fokus des öffentlichen Interesses.

So ist die Honigbiene inzwischen zum „politischen Tier“ geworden: Imker können an der Gesundheit und Konstitution ihrer Bienenvölker – aber auch am gesammelten Honig und am Pollen – ablesen, wie es um die Blütenvielfalt und Biodiversität unserer Wiesen und Felder bestellt ist. Honigbienen sind Bioindikatoren, die uns den
Zustand der Landschaft widerspiegeln, in der sie leben. Vor allem durch die Intensivierung der Landwirtschaft veränderte sich in nur wenigen Jahrzehnten das Gesicht unserer Landschaft gravierend – wodurch nicht zuletzt die Bienen zunehmend in Not gerieten.

Der Referent Günter Friedmann ist einer der Pioniere der ökologischen und bienengemäßen Imkerei und hat die Richtlinien der Demeter-Bienenhaltung mit entwickelt. In Süddeutschland betreibt er die weltweit größte Demeter-Imkerei – einer der wenigen anerkannten Ausbildungsbetriebe für den Imkerberuf in Deutschland.


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Donnerstag, 19.10.2017
19:00 Uhr
Bankhaus Donner & Reuschel, Friedrichstr. 18, 80801 München (U-Bahn 3/6 Giselastr.)

Referent: Peter Driessen, Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern (IHK), Hauptgeschäftsführer

Grußwort: Stephanie Jacobs, Berufsmäßige Stadträtin, Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU), Landeshauptstadt München  

In Zeiten globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcenknappheit gewinnt die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen weiter an Bedeutung. Nicht nur Investoren, Geschäftspartner und Kunden interessieren verstärkt, unter welchen Bedingungen produziert und gehandelt wird. Zunehmend fordern auch politische Regulierungsinitiativen, wie z.B. die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeits-zielen, der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte oder das Gesetz zur CSR-Berichtspflicht, mehr nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Wirtschaften von Unternehmen ein.

Dieser Paradigmenwechsel stellt viele – insbesondere global agierende – Unternehmen vor große Herausforderungen. Mit ihrem Engagement reagiert die bayerische Wirtschaft auf diese Entwicklungen und knüpft damit an eine lange Tradition an. Denn schon 1956 beauftragte der Gesetzgeber die IHKs, für „die Wahrung von Anstand und Sitte des Ehrbaren Kaufmanns“ zu wirken, dessen Werte für viele Unternehmen handlungsleitend sind.

Vor diesem Hintergrund setzt die bayerische Wirtschaft auf Freiwilligkeit. Verpflichtende Standards dürfen die Unternehmen nicht überfordern und nicht zu noch mehr Bürokratie führen. Zugleich bestärkt die IHK ihre Mitgliedsunternehmen fortwährend in einer verantwortungsvollen Unternehmensführung und unterstützt sie dabei, ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Verantwortung ganz bewusst als Erfolgsfaktor in die Unternehmensstrategie, Produkte und Betriebsabläufe zu integrieren.

Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen des Münchner Klimaherbstes

 

 

Politische Podiumsdiskussion von Die Umwelt-Akademie e.V. und Netzwerk Klimaherbst e.V. mit Unterstützung der Münchner Stadtbibliothek

Mittwoch, 27. September 2017
18:00 bis 20:00 Uhr
Carl-Amery-Saal der Münchner Stadtbibliothek, Gasteig, Rosenheimer Str. 5

Podium: Die umweltpolitischen Sprecher der Parteien im Münchner Stadtrat: Sebastian Schall, CSU Jens Röver, SPD Sabine Krieger, GRÜNE

Mit dem bei der Klimaschutzkonferenz Ende 2015 in Paris beschlossenen Klima-Abkommen bekennt sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich zum Ziel, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten zu reduzieren; sie will gar die Anstrengungen unternehmen, die globale Erwärmung auf <1,5 Grad zu begrenzen.

Mit dem Arbeitstitel „Klimaschutzziele und -strategie München 2050“ hat der Umweltausschuss der Landeshauptstadt München im Mai 2015 beim Öko-Institut (Freiburg) ein Fachgutachten beauftragt, mit dem der IST-Zustand des Klimaschutzes in München im Verhältnis zu den bislang gesetzten Klimazielen 2030 ermittelt und darauf aufbauend konkrete Vorschläge für neue Klimaziele und Klimaschutzmaßnahmen bis 2050 erarbeitet werden sollen.

Klimaneutrales München? Dieses Gutachten liegt nun vor; die Gremien des Stadtrates der LH München haben es im Juli 2017 zur Kenntnis genommen: Von heute etwa 6-7 Tonnen CO2 pro Person und Jahr (t CO2/P*a (energetisch)) sollen die CO2-Emission pro Kopf und Jahr bis 2050 auf rd. 0,3 t CO2/P*a abgesenkt werden: Das ist eine – in Anlehnung an die Klimaziele der Bundesregierung für Deutschland – angestrebte Reduzierung um 95%. Die umweltpolitischen Sprecher/innen von CSU, SPD und GRÜNEN im Münchner Rathaus werden uns erläutern, wie und mit welchen Maßnahmenpaketen diese – mehr als ehrgeizigen – Ziele konkret umgesetzt werden sollen. Dabei startet die Podiumsdiskussion mit Fragen von vier fachkundigen „Mentoren“ aus der Zivilgesellschaft zu folgenden Schwerpunkten:
o Stadtentwicklung
o Energie und Divestment
o Mobilität
o Ernährung und Konsum

Anschließend folgen Fragen aus Publikum und Mentorenrunde sowie Diskussion mit dem Publikum.

Diese Podiumsdiskussion steht im engen Zusammenhang mit der Vortragsveranstaltung am 14.09.2017, 19:00h, orange bar, Zirkus-Krone-Str. 10, V. Stock, in der vom Öko-Institut Freiburg, die Inhalte des Gutachtens zu den „Klimazielen München 2050“ vorgestellt werden.

Eine Veranstaltung von BürgerStiftung München und Die-Umwelt-Akademie e.V.
mit anschließender Diskussion mit Regisseur Bertram Verhaag

22. Oktober 2017
11:00 Uhr
City-Kinos München, Sonnenstraße 12, 80331 München

Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“ mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet. Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt der Film drei nachhaltige Projekte entgegen:

Die Teeplantage AMBOOTIA in Indien in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling/Himalaya. In 2000m Höhe erleben wir, wie nachhaltige ökologische Landwirtschaft eine ganze Region rettet. Die ökologische Anbauweise verhindert das Abrutschen der durch den Kunstdüngereinsatz erkrankten Teegärten.

Das Projekt SEKEM des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine biologische Farm gründete. SEKEM beweist eindrücklich, wie man Wüste in fruchtbaren Boden verwandeln kann und wir zeigen, wie es funktioniert.

Der unbeugsame Bayer FRANZ AUNKOFER war einer der ersten Biobauern Deutschlands – auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau – ohne einen Tropfen Gift. Nur der Bauer sollte an der Landwirtschaft verdienen und nicht die Chemiegiganten.

Der eindrückliche Film konfrontiert die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus. Er wirft die Frage auf: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten?

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Eintritt: 5 Euro

Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen des Münchner Klimaherbstes

Auszeichnungen

Bayerische Klima-Allianz PHINEO Wirkt Siegel http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/ Umweltbildung Bayern UN_Dekade_Offizielles Projekt_2014 BNE-Auszeichnung www.landesstiftung.bayern.de

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