Veranstaltungen Ausblick

Ob Vortragsveranstaltung, Podiumsdiskussion, Exkursion, Filmvorstellung, Round-Table- oder  Kamin-Gespräch: Hier informieren wir Sie aktuell über die kommenden Veranstaltungen zu allen Themenschwerpunkten.

Mittwoch, 18. Oktober 2017
18:00-21:00 Uhr
in der Münchner Volkshochschule, Stadtbereich Ost, Severinstr. 6 in München

Klima im Blick: Kein Geld in Kohle, Öl und Gas. Ein Bündnis aus Münchner Volkshochschule, Fossil Free München, ver.de für nachhaltige Entwicklung eG, Ökofinanz-21 e.V., Geld mit Sinn! e.V. und Die Umwelt-Akademie e.V. lädt Sie gemeinsam zu einem Podiumsgespräch und anschließender Infotischsession über die Auswirkungen des eigenen Geldes auf den Klimawandel. Haben Sie sich auch schon gefragt: Was (ver-)steckt sich im eigenen Bankkonto und Aktiendepot? Finanziere ich unbewusst Kriege, Abholzungen, Ölbohrungen oder Kohlekraftwerke? Gibt es dazu Alternativen? Wenn ja welche? An diesem Abend werden Sie konkrete Antworten finden. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt.

Der Klimawandel betrifft nicht nur Eisbären in der fernen Arktis oder Millionen Menschen in Bangladesch – sondern uns alle, gerade auch in München. Für München, seine ansässigen Firmen, Körperschaften und uns Bürger/-innen, stellt sich vor allem die Frage, welche Auswirkungen unser konkreter Lebensstil auf andere Länder und Menschen in der Welt hat.

Das eigene Bankkonto und Aktiendepot steht dabei noch viel zu selten im Fokus. Wir radeln, wir tauschen Kleidung, wir kaufen Biolebensmittel, wir beziehen Ökostrom – aber was macht unsere Kohle? Finanziert sie vielleicht Kohle, Öl und Gas? Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister stehen in diesem Spannungsfeld bereits unter gesellschaftlichen Druck: was passiert mit dem Geld auf den Giro- und Sparkonten und in Aktiendepots? Dürfen Münchner Banken eine Erdölpipeline in den USA finanzieren? Geld ist ethisch nicht neutral. Mit Geld kann Positives wie Negatives erreicht werden.

Am Ende unserer Abendveranstaltung ist für Sie als Besucher/-innen klar: Was steckt im eigenen Bankkonto und Depot an klimaschädlichen und ungerechten Auswirkungen drin. Welche Alternativen zu bestehenden, nicht nachhaltigen Konten und Geldanlagen bieten sich für den Privatanleger. Nach einer thematischen Einführung durch ein moderiertes Podiumsgespräch können Sie Ihre Fragen zum Geld öffentlich vor dem Publikum stellen. Danach sind vielfältige Ansprechpartner/-innen für Girokonto, Umweltfonds, nachhaltige Versicherungen und andere klimagerechte Finanzprodukte an diesem Abend für Sie mit Infostehtischen vor Ort und können Ihre individuellen Fragen persönlich und ausführlich beantworten. Für letztere informelle Gespräche steht ausreichend Zeit zur Verfügung.

Wir laden Sie und Euch zu diesem spannenden Diskurs über Verantwortung und Geld als Kontoinhaber und Geldanleger herzlich ein!

Die Veranstalter auf einen Blick:

Referent/-innen:  
Dr. Marie-Luise Meinhold (Ver.de für nachhaltige Entwicklung e.G.)
Mathias Winkler (Geld mit Sinn! e.V.)
Thomas Grimm (ökofinanz-21 e.V.)
Dr. Helmut Paschlau (Die Umwelt-Akademie e.V.)
Andrew Murphy (Murphy&Spitz Nachhaltige Vermögensverwaltung)

Moderation:        
Winfried Eckardt (Münchner Volkshochschule)

Fossil Free München ist Teil der weltweiten Kampagne für Divestment von 350.org. Kernaufgabe der Initiative in München ist es, die Landeshauptstadt München, sowie Münchner Körperschaften, Stiftungen und private Organisationen zu bewegen, ihre Geldanlagen aus dem Bereich der fossilen Brennstoffe abzuziehen. Die Divestment-Kampagne will u.a. ein positives Signal an Investor/-innen senden, dass sich die Welt von fossilen Brennstoffen weg und hin zu Erneuerbaren Energien bewegt.

ver.de für nachhaltige Entwicklung e.G. gestaltet als junges Unternehmen die Idee „nachhaltige Versicherung“ mit maximaler Unabhängigkeit und Transparenz. Weil Versicherungen mit ihrem Geld einen gewaltigen Hebel haben. Ver.de verbindet Schutz mit Nachhaltigkeit: bei all unseren Geldbewegungen achten wir auf die Wirkung auf die Menschen und den Planeten. Wenn die Kunden keinen Schaden haben, ist das Geld nicht "weg", sondern werden die Versicherungsbeiträge sinnvoll eingesetzt. Weil das unseren Kunden wichtig ist.

Geld mit Sinn! e.V. will das Bewusstsein dafür wecken, dass Geld – entgegen anderslautender Ansichten – weder neutral noch pauschal immer negativ besetzt ist. Im Gegenteil, erst durch den bewussten Blick auf die Wirkung des Geldes auf die Gesellschaft können wir Geld einsetzen, um unsere Gesellschaft positiv zu gestalten. Die Bildungsinitiative wurde von der PR-Fachfrau Birte Pampel und der Finanzfachfrau Heidi Geisler gegründet. Mitglieder sind Privatanleger/-innen und Finanzprofis.

Ökofinanz-21 e.V. ist ein bundesweites Netzwerk unabhängiger Berater/-innen. Wir verstehen uns als Lobby für Nachhaltigkeit an der Schnittstelle zwischen Produktanbietern und Menschen, die ihr Geld mithilfe anderer anlegen wollen. Wir meinen, dass es bei Vorsorge und Vermögen nicht nur um Rentabilität, Kosten, Ratings und Transparenz gehen darf. Das Geld unserer Kunden und Mandanten soll auch einen gesellschaftlichen Mehrwert für unsere Zukunft bringen.

Die Umwelt-Akademie e.V. setzt sich zum Ziel, dass sich unsere Gesellschaft ihrer Verpflichtung zur nachhaltigen Entwicklung stärker bewusst wird und ihr Handeln danach ausrichtet. Seit 25 Jahren geben wir Impulse, ökologisches Gleichgewicht, ökonomische Gerechtigkeit und soziale Balance langfristig zu sichern. Denn verantwortungsvolles Handeln für Mitmenschen, Umwelt und zukünftige Generationen braucht Wissensgewinn, Gestaltungskompetenz und vor allem Mut zum Handeln gegenüber mächtig scheinenden Einzelinteressen. Unabhängig von Politik und Lobbys.

Die Münchner Volkshochschule unterstützt das lebensbegleitende Lernen. Sie bietet der Münchner Bevölkerung ein breit gefächertes und qualitativ hochwertiges allgemeines, berufliches, politisches und kulturelles Weiterbildungsangebot und erfüllt so eine unverzichtbare Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir sind parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig sowie offen für Menschen aller sozialen Schichten, Milieus, Nationalitäten, Religionen und Altersgruppen.

Murphy&Spitz Nachhaltige Vermögensverwaltung bietet als unabhängige Vermögensverwaltung privaten und institutionellen Anlegern seit 1999 individuelle und unabhängige Beratung zu ethisch-ökologischen Geldanlagen und die Verwaltung ihres Vermögens. Unser Anlagefokus ist ausschließlich nachhaltig. Denn Vermögen kann und sollte sinnvoll eingesetzt werden - ohne auf Rendite zu verzichten: Für eine ethisch-ökologische Gestaltung der Gesellschaft und eine gute Rendite.

Alle Details auf einen Blick:

Termin:    
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 18:00-21:00 Uhr

Format:    
Podiumsgespräch inkl. Fragen aus dem Publikum, danach individuelle Infotischgespräche mit kleinem Catering (kalte Speisen wie Canapés, Obst etc.)

Zeitablauf:    
17:30 Uhr Einlass
18:00 Uhr Begrüßung
18:10 Uhr Podiumsgespräch inkl. Fragen aus dem Publikum
19:15 Uhr Beginn der Infotischgespräche inkl. Catering
21:00 Uhr Ende des Themenabends

Ort:        
MVHS, Stadtbereich Ost, Severinstr. 6, 81541 München, Raum 014 und Foyer
Openstreetmap: https://goo.gl/5hXXhB

Veranstalter:    
Fossil Free München, ver.de für nachhaltige Entwicklung e.G., ökofinanz-21 e.V.,
Geld mit Sinn! e. V., Die Umwelt-Akademie e.V., MHVS

Infotische:    
ökofinanz-21 e.V., ver.de für nachhaltige Entwicklung e.G., Geld mit Sinn! e.V., GLS Gemeinschaftsbank eG, Green City Energy AG, Oikocredit Förderkreis Bayern e.V., Murphy&Spitz Nachhaltige Vermögensverwaltung, Asset Impact GmbH, Frauengeldangelegenheiten (Andrea Pelka); angefragt: Greensurance Stiftung für Mensch und Umwelt gGmbH, UmweltBank AG, Evangelische Bank.

Anmeldung:    Winfried Eckardt, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. (089) 480 066 750,
www.mvhs.de/programm/wirtschaft-soziales-7135/460-C-F110349/
Kursnr. F110349

Hinweise:  Die Veranstaltung ist kostenfrei. Der Zugang ist barrierefrei. Catering und Getränke werden auf Spendenbasis angeboten.

Internet:   

Webseite Fossil Free München: fossilfree-muenchen.wixsite.com/divest
Webseite ver.de für nachhaltige Entwicklung e.G.: www.unser-ver.de/
Webseite ökofinanz-21 e.V.:  www.oekofinanz-21.de/
Webseite Geld mit Sinn! e.V.: www.geldmitsinn.de/
Webseite Münchner Volkshochschule (MVHS), Stadtbereich Ost: www.mvhs.de/ueber-uns/standorte/stadtbereich-ost/
Webseite Murphy&Spitz Nachhaltige Vermögensverwaltung: www.murphyandspitz.de/

 

Donnerstag, 19.10.2017
19:00 Uhr
Bankhaus Donner & Reuschel, Friedrichstr. 18, 80801 München (U-Bahn 3/6 Giselastr.)

Referent: Peter Driessen, Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern (IHK), Hauptgeschäftsführer

Grußwort: Stephanie Jacobs, Berufsmäßige Stadträtin, Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU), Landeshauptstadt München  

In Zeiten globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcenknappheit gewinnt die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen weiter an Bedeutung. Nicht nur Investoren, Geschäftspartner und Kunden interessieren verstärkt, unter welchen Bedingungen produziert und gehandelt wird. Zunehmend fordern auch politische Regulierungsinitiativen, wie z.B. die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeits-zielen, der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte oder das Gesetz zur CSR-Berichtspflicht, mehr nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Wirtschaften von Unternehmen ein.

Dieser Paradigmenwechsel stellt viele – insbesondere global agierende – Unternehmen vor große Herausforderungen. Mit ihrem Engagement reagiert die bayerische Wirtschaft auf diese Entwicklungen und knüpft damit an eine lange Tradition an. Denn schon 1956 beauftragte der Gesetzgeber die IHKs, für „die Wahrung von Anstand und Sitte des Ehrbaren Kaufmanns“ zu wirken, dessen Werte für viele Unternehmen handlungsleitend sind.

Vor diesem Hintergrund setzt die bayerische Wirtschaft auf Freiwilligkeit. Verpflichtende Standards dürfen die Unternehmen nicht überfordern und nicht zu noch mehr Bürokratie führen. Zugleich bestärkt die IHK ihre Mitgliedsunternehmen fortwährend in einer verantwortungsvollen Unternehmensführung und unterstützt sie dabei, ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Verantwortung ganz bewusst als Erfolgsfaktor in die Unternehmensstrategie, Produkte und Betriebsabläufe zu integrieren.

Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen des Münchner Klimaherbstes

 

 

in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München

Donnerstag, 19. Oktober 2017
19.30 Uhr
in der Evangelischen Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24, (U-Bahn und Tram Sendlinger Tor)

Referent: Dr. Wolfgang Schmidbauer

Eintritt: 7,00 Euro

Würden wir unseren Lebensstil allen zugestehen, müssten wir ein Vielfaches der Ressourcen unserer Erde haben. Dass wir unseren Konsum- und Lebensstil dennoch weiter steigern, ist nicht einfach dem Einzelnen und seinem Verhalten zuzuordnen. Die gesellschaftlichen Mechanismen haben vielmehr System. Dennoch hilft Psychologie die Dynamiken zu durchschauen, die hier wirksam sind. Kann sie auch helfen, die Angst vor dem Weniger zu nehmen?

Der Referent des Abends, Dr. Wolfgang Schmidbauer, ist Psychoanalytiker, Gruppenanalytiker, Supervisor und Autor zahlreicher Sach- und Fachbücher von denen viele zu Standardwerken wurden. Schmidbauer war in den 1970er-Jahren einer der ersten Kritiker des homo consumens aus ökologisch-psychologischer Sicht. Mit seinem vor wenigen Wochen erschienenen Buch „Raubbau an der Seele“ knüpft er daran an und legt ein umfassendes Psychogramm unserer Überflussgesellschaft vor.

Wir würden uns freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen, und wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns über Ihr Kommen informierten

Achtung Anmeldung ausschließlich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 089/549027-0

 

Eine Veranstaltung von BürgerStiftung München und Die-Umwelt-Akademie e.V.
mit anschließender Diskussion mit Regisseur Bertram Verhaag

22. Oktober 2017
11:00 Uhr
City-Kinos München, Sonnenstraße 12, 80331 München

Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“ mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet. Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt der Film drei nachhaltige Projekte entgegen:

Die Teeplantage AMBOOTIA in Indien in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling/Himalaya. In 2000m Höhe erleben wir, wie nachhaltige ökologische Landwirtschaft eine ganze Region rettet. Die ökologische Anbauweise verhindert das Abrutschen der durch den Kunstdüngereinsatz erkrankten Teegärten.

Das Projekt SEKEM des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine biologische Farm gründete. SEKEM beweist eindrücklich, wie man Wüste in fruchtbaren Boden verwandeln kann und wir zeigen, wie es funktioniert.

Der unbeugsame Bayer FRANZ AUNKOFER war einer der ersten Biobauern Deutschlands – auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau – ohne einen Tropfen Gift. Nur der Bauer sollte an der Landwirtschaft verdienen und nicht die Chemiegiganten.

Der eindrückliche Film konfrontiert die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus. Er wirft die Frage auf: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten?

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Eintritt: 5 Euro

Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen des Münchner Klimaherbstes

16. November 2017
19.00 Uhr
Museum mensch und Natur; Schloß Nymphenburg, 80638 München
Trambahn 17, Bus 51 und 151: Haltestellte Schloss Nymphenburg

Referentin: Sophia Guttenberger, Referentin für Gentechnik in der Landwirtschaft beim Umweltinstitut München e.V

Glyphosat ist das weltweit meist eingesetzte Herbizid. Die aktuelle Zulassung des Unkrautvernichters läuft nach mehrmaliger Verlängerung Ende dieses Jahres aus und befindet sich derzeit im Wiederzulassungsverfahren. Glyphosat ist heftig umstritten, vor allem seit es im März 2015 von der internationalen Krebsforschungsagentur als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft wurde. Die zuständigen Zulassungsbehörden, namentlich das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) stehen stark in der Kritik und geraten immer mehr unter Druck. Es besteht der dringende Verdacht, dass sich das BfR in seinem Bewertungsbericht über die Risiken von Glyphosat nicht nur blindlings auf Studien und Angaben der Hersteller verlassen hat, sondern auch seitenweise aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben hat, ohne dies kenntlich zu machen. Zudem wurde bekannt, dass Monsanto gezielt Studien manipuliert hat, um seinem Produkt die Unbedenklichkeit zu bescheinigen.
Eine unerhörte Praxis, die mit unserer Gesundheit spielt. Erste Untersuchungen von Urinproben und Muttermilch deuten darauf hin, dass nicht nur LandwirtInnen Glyphosat in ihrem Körper haben, sondern auch Menschen, die nicht beruflich mit Glyphosat Kontakt haben. Glyphosathaltige Mittel haben sich zudem als giftig für Amphibien, Fische und andere Wasserorganismen erwiesen. Außerdem schädigen sie das Bodenleben, fördern krankheitserregende Pilze, beeinträchtigen die Aufnahme von Mikronährstoffen sowie die Krankheitsabwehr der Pflanzen und reduzieren die Artenvielfalt.

Sophia Guttenberger studierte Biologie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Seit Januar 2015 ist sie Referentin für Gentechnik in der Landwirtschaft beim Umweltinstitut München e.V.. Neben den Risiken und Folgen der Gentechnik beschäftigt Sie sich mit den negativen Auswirkungen von Glyphosat auf Umwelt und Gesundheit.

in Kooperation mit dem Bauzentrum der Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU).

Freitag, 10. November 2017
14:00 Uhr bis ca. 16:30Uhr
Sendling-Westpark, München (Treffpunkt wird mit Bestätigung der Anmeldung bekanntgegeben)

Exkursionsleiterin: Frau Englert-Friedrich; Architektin; Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft München (GWG München)

Da wir die Teilnehmerzahl auf 25 beschränken, bitten wir Sie, sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden. Bei erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung sowie die genauen Details zu Anfahrt, Treffpunkt etc. Die Bestätigungen erfolgen nach Reihenfolge des Eingangs. Wir bitten um Verständnis, dass wir Mitglieder der Umwelt-Akademie bevorzugt berücksichtigen. 

Kostenbeitrag?  10 Euro pro Person (wird vor Ort eingesammelt)

In München, südlich des Stadtzentrums, hat die GWG München (eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt München) ein mehr als bemerkenswertes neueres Wohngebiet errichtet: Sendling-Westpark. Bereits in den 90er-Jahren hat die GWG mit umweltfreundlichem Holz gebaut, nun erneut: In der Fernpaßstraße wurde 2013 im Rahmen einer größeren Gebäudesanierungsmaßnahme 45 frei finanzierte, vergrößerte, barrierefreie Wohnungen in Holzbauweise – Aussen wie Innen – errichtet; ein Experiment in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Holzbau der TU München (und deren Studenten*Innen) und mit den Architekten von Kaufmann.Lichtblau. Bei Holzbauten sind selbstverständlich erhöhte Anforderungen an Brand-, Feuchte- und Schallschutz zu beachten. Auch kommen Ästhetik, Raumklima und Wohlfühl-Faktoren in die Diskussion.

Hohe Ansprüche wurden hier auch an die Energieeffizienz der Gebäude gestellt. Die Hülle ermöglicht einen energiearmen KfW Effizienzhaus 40 Standard, zugleich eine wirksame Maßnahme zur Senkung von CO2-Emissionen. Dabei wurden nicht nur die (geringeren) Emissionen der Dämmwirkung von Baustoffen betrachtet, sondern auch die (gfs. höheren) aus deren Herstellung und Einbau.

Die Wärmeversorgung der Gebäude erfolgt über einen gemeinsam mit den Gebäuden in der Badgasteiner Straße genutzten Wärmespeicher, der von einer Solaranlage und von Fernwärme gespeist wird; heute deutlich CO2-reduziert, künftig – mit Fernwärme aus Geothermie – weitgehend CO2-neutral. Die Trinkwassererwärmung erfolgt dezentral in jeder Wohnung durch eine Übergabestation mit Plattenwärmetauscher.

Eines der Ergebnisse: Senkung des Energiebedarfs unter 50% des Neubaubestands!

Frau Englert-Friedrich wird uns die Entstehung der Wohnanlage, Solaranlage, Wohnungen und die Architektur erklären. Wir können innen die Hausverwaltung sowie ein Treppenhaus und einen Laubengang besichtigen, eine Wohnung ist leider nicht frei.

Auszeichnungen

Bayerische Klima-Allianz PHINEO Wirkt Siegel http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/ Umweltbildung Bayern UN_Dekade_Offizielles Projekt_2014 BNE-Auszeichnung www.landesstiftung.bayern.de

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