Veranstaltungen Ausblick

Ob Vortragsveranstaltung, Podiumsdiskussion, Exkursion, Filmvorstellung, Round-Table- oder  Kamin-Gespräch: Hier informieren wir Sie aktuell über die kommenden Veranstaltungen zu allen Themenschwerpunkten.

Eine Veranstaltung des Münchner Forum Nachhaltigkeit

Achtung: Die Sitzplätze sind begrenzt! Wir bitten daher um eine persönliche/namentliche Anmeldung bis spätestens 26. Juni 2017!: Fax 09 11 / 30844-81779 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Montag, 3. Juli 2017
18.30 Uhr (Einlass ab18.00 Uhr)
im HVB-Tower, Arabellastr.12, 81925 München
(U 4, Haltestelle Richard-Strauß-Straße)

Referent: Prof. Dr. Armin Nassehi (LMU München)

An Krisen auf dieser Welt mangelt es wahrlich nicht. Ja, der Krisenmodus scheint sich zunehmend zum Normalfall unserer Moderne zu entwickeln. Die ökologische Krise ist dabei eine von vielen – und dennoch zentral. Denn betroffen sind die natürlichen Grundlagen allen (menschlichen) Lebens auf diesem Planeten.  An gut gemeinten Vorschlägen und konkreten Lösungsansätzen mangelt es ebenfalls nicht: von weltweiten Klimaschutzabkommen der Staatengemeinschaft, viel zivilgesellschaftlichem Engagement bis hin zu privaten Lebensstiländerungen. Und dennoch erleben wir – im Großen wie im Kleinen – eine Gesellschaft, die sich unserem Zugriff immer wieder entzieht, Veränderungsimpulse meist unbeeindruckt abpuffert und in ihrer ganzen Dynamik stabiler ist, als uns manchmal lieb ist. Eine paradoxe Erfahrung: Gesellschaft scheint ebenso dynamisch zu sein – wie träge und widerständig.

Könnte es daran liegen, dass wir bei all unseren Weltverbesserungsbemühungen die Komplexität der gesellschaftlichen Verhältnisse unterschätzen? Und uns stattdessen in (zu) einfache Lösungen flüchten: moralisch aufgeladene Appelle an Einsicht und Bereitschaft zum „Verzicht“, sozialtechnologische Hoffnungen auf den ökologischen Umbau, ja die „Große Transformation“ unserer Industriemoderne oder stillschweigendes Setzen auf den „Kollaps“ – inklusive „enkeltauglichem“ Neuanfang?
Oder anders gefragt: Was müsste man stattdessen tun, um nicht gegen die Kraft der komplexen Gesellschaft, sondern mit ihrem eigenen Drive, mit der Dynamik und Zugzwängen ihrer eigenen Struktur etwas zu erreichen und so die Dinge wenn nicht zum Guten, so doch zum Besseren zu wenden?

Der Vortrag richtet sich an diejenigen, die weder an einfache Lösungen glauben noch ob der Komplexität der Probleme verzweifeln wollen.

Prof. Dr. Amin Nassehi ist seit 1998 Lehrstuhlinhaber für Soziologie an der LMU München und seit 2012 Herausgeber des Kursbuchs. Er gilt als einer der wichtigsten public intellectuals des Landes. Seine jüngste Buchveröffentlichung zum Thema des Vortrags: Die letzte Stunde der Wahrheit. Kritik der komplexitätsvergessenen Vernunft.

Anmeldung bis spätestens 26. Juni 2017!: Fax 09 11 / 30844-81779 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dienstag, 4. Juli 2017
19.00 Uhr
Internationale Begegnungsstätte (IBZ), Amalienstr. 38, München

Referent: Dr. Jürgen P. Rinderspacher, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik (DGfZP) e.V., Institut für Ethik und angrenzende Sozialwissenschaften der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster

Mit dem Begriff Nachhaltigkeit können inzwischen die meisten Menschen etwas anfangen. Was aber ist Zeitpolitik? Und was haben beide miteinander zu tun?

Jedem von uns steht es offen, sein privates Leben nachhaltig(er) zu gestalten. Schließlich können wir frei entscheiden, ob wir unseren Kühlschrank mit Bioprodukten füllen, fair hergestellte Kleidung kaufen, Erledigungen lieber zu Fuß oder per Rad machen, mit Holzpellets statt Erdöl heizen. Ein nachhaltiger Lebensstil geht aber über das reine Konsumverhalten hinaus und fragt auch danach, wie wir mit unserer Zeit, unserem individuellen Lebensrhythmus und damit langfristig mit unserer Gesundheit und Zufriedenheit umgehen. Auch hier sind wir im privaten Bereich unser eigener Herr:  Ob wir unsere Freizeit mithilfe einer OrganizerApp minutiös durchplanen oder lieber unseren Zeitwohlstand genießen und einfach die Seele baumeln lassen – das haben wir selbst in der Hand.

Im öffentlichen Leben dagegen sind dem persönlichen Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit bezüglich unserer alltäglichen Zeitstrukturen oftmals Grenzen gesetzt: So könnten in den meisten Kommunen Schulbeginn und -schluss, Arbeitszeiten, die Öffnungszeiten von Behörden und Dienstleistern und öffentlicher Nahverkehr besser aufeinander abgestimmt sein, um ihren Bürgern einen nachhaltigeren – im Sinne von mehr Wohlbefinden, Zufriedenheit, Produktivität und Gesundheit, also mehr Lebensqualität – Tagesablauf zu ermöglichen.

Und hier kommt die Zeitpolitik ins Spiel. Ihre Aufgabe ist es, nachhaltige Lebensstile zu unterstützen, indem sie die politischen Rahmenbedingungen entsprechend setzt und damit einem gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Lebensqualität in allen Bereichen den Weg bereitet. Aber was genau kann die Politik, die Gesellschaft bzw. der Einzelne tun, um die Alltagszeitstrukturen zu verbessern und damit eine zukunftsfähige, gesunde und nachhaltige Lebensweise zu fördern? Welche Modelle gibt es bereits – und mit welchen Ergebnissen?

Diese Fragen wird uns Dr. Jürgen P. Rinderspacher, Experte auf dem Gebiet der Zeitpolitik, beantworten.


Divestment Symposium - Klima im Blick: Kein Geld in Kohle, Öl und Gas

Mittwoch, 5. Juli 2017
19:00-20:30 Uhr
im Festsaal der Katholischen Hochschulgemeinde an der Ludwig-Maximilians-Universität
Leopoldstraße 11, 80802 München

Die Klimaschutzinitiative Fossil Free München, das Studentische Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik (sneep) und der Die Umwelt-Akademie e.V. laden gemeinsam ein zu einer Podiumsdiskussion über die Verantwortung von Banken, Versicherungen und Kirchen bei der Geldanlagestrategie ein. Insbesondere soll die Rolle des sogenannten Divestment, d.h. dem gezielten Abzug von Geldern aus Geldanlageformen mit Bezug zu fossilen Brennstoffen, im Vordergrund stehen. Zu Beginn wird ein Vortrag zur Verknüpfung von Klima, Verantwortung und Geldanlagen ca. 15 Minuten Sie als Zuhörer/innen einstimmen Danach diskutiert das Podium ca. 45 Minuten u.a., ob Banken und Kirchen heute bereits Divestment nutzen und wie das im Alltag aussieht. Im Anschluss dürfen Sie ca. 20 Minuten Ihre Fragen stellen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erwünscht, aber nicht erforderlich.

Der Klimawandel betrifft nicht nur Eisbären in der fernen Arktis oder Millionen Menschen in Bangladesch – sondern uns alle, gerade auch in München. Für München, seine ansässigen Firmen, Körperschaften und uns Bürger/innen, stellt sich vor allem die Frage, welche Auswirkungen unser konkreter Lebensstil auf andere Länder und Menschen in der Welt hat. Bereits im Juni 1998 beschloss deshalb der Münchner Stadtrat: „Von München soll kein Schaden ausgehen.“

Den Kirchen und Orden in München kommt dabei eine hohe gesellschaftliche Erwartungshaltung entgegen. Ist es erlaubt, als Christ nach Zinsen und Renditen zu streben? Erlaubt der christliche Glaube Geldanlagen im Bereich Gentechnik, Rüstung oder Kohleminen? Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, Direktor der Zoologischen Staatssammlung München, formuliert: „Die Evolution hat keine Moral. Moral gibt es nur bei Einsicht. Und Einsicht haben nur Menschen. Daraus erwächst Verantwortung. Wenn Sie religiös sind, können Sie das als Bewahrung der Schöpfung titulieren.“ Die Evangelische Kirche in Deutschland hat ihren Mitgliedern und Landeskirchen im November 2016 Divestment empfohlen, nachdem bereits 2011 ein Leitfaden für ethisch nachhaltige Geldanlagen in der EKD publiziert wurde. In Deutschland können auch katholische Finanzverantwortliche auf eine Orientierungshilfe „Ethisch-nachhaltig investieren“, publiziert von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, zurückgreifen. Wie sieht der Alltag in den Finanzabteilungen der Kirchen- und Ordensvertreter/innen Münchens aus? Welche Argumente und gelebte Erfahrungen kann ein Hilfswerk der Katholiken in Deutschland beisteuern?

Die Banken und Versicherungen mit Sitz in München stehen in diesem Spannungsfeld ebenso unter gesellschaftlichen Druck: was passiert mit dem Geld auf den Giro- und Sparkonten als auch den Aktiendepots? Dürfen Münchner Banken eine Erdölpipeline in den USA finanzieren? Dr. Helge Wulsdorf bei der Bank für Kirche und Caritas in Paderborn gibt zu bedenken, dass Geld nicht ethisch neutral sei. Mit Geld kann Positives wie Negatives erreicht werden. Wie gehen in München ansässige Banken und Versicherungen mit diesem Missbrauchspotential um? Welche Rolle spielt Divestment und welche konkreten Geldanlagen werden nicht mehr unterstützt und gemieden? Die Allianz hatte im November 2015 angekündigt, Investitionen aus der Kohleindustrie abzuziehen. Was sagt eine gemeinwohlorientierte Bank dazu?

Keynote: Sabine Pex (oekom research AG, Senior Manager Client Relations)

Podiumsteilnehmer/innen:
Maurice Attenberger (GLS Gemeinschaftsbank eG, Regionalleiter Bayern)
Prof. Dr. Wolfgang Gehra (Deutsche Franziskanerprovinz, Kfm. Berater)
Stephan Jentgens (Bischöfliche Aktion Adveniat e.V., Geschäftsführer)
Dr. Marie-Luise Meinhold (ver.de für nachhaltige Entwicklung e.G., Vorstand)
Dr. Helmut Paschlau (Die Umwelt-Akademie e.V., Vorstand)

Moderiert von:
Tine Langkamp (350.org, Germany Divestment Organizer) und Regine Richter (urgewald e.V., Biologin)

Zeitablauf:
18:15 Uhr Einlass
19:00 Uhr Begrüßung 19:05 Uhr Keynote
19:25 Uhr Podiumsdiskussion inkl. Publikumsfragen
20:30 Uhr voraussichtliches Ende des Themenabends

Da größere Wegstrecken mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, ist für die Exkursion ein Fahrrad erforderlich!
Achtung: Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Nur wer eine Anmeldebestätigung erhält, kann teilnehmen.

Wildnis in unseren Städten: Ist das gut so und wie können wir damit umgehen, damit es nicht zum Fiasko wird?

Was treiben die Biber in unserem Englischen Garten und wo leben sie? Biber machen vor nichts Halt und fällen die schönsten Bäume. Vielen Stadtbewohnern geht das Treiben der Biber zu weit. Sie möchten verhindern, dass wertvolle Bäume zerstört, Bäche aufgestaut und dabei ganze Wiesen unter Wasser gesetzt werden.

Der Biber steht unter Schutz - aber er pflanzt sich fort "wie die Karnickel". Werden die Biber zur Plage, wenn wir nicht dazwischen gehen? Dürfen wir das, wollen wir das und wie gehen wir damit um? Was heißt  „mit Naturvielfalt leben“, welche  Gewohnheiten müssen wir umstellen? Was ist der Preis? Für wen gibt es einen Sinn, Nutzen, Gewinn? Brauchen wir ein Städtisches Wildtiermanagement?

Was muss sich ändern, damit das Zusammenleben mit den Bibern in der Stadt funktioniert?

Ein philosophischer Spaziergang,  bei dem Sie das eine oder andere über den Englischen Garten, über sich selbst, über die Natur und unseren Umgang mit ihr erfahren können. 

Wann? Samstag, 15. Juli 2017, 10.30 Uhr

Exkursionsleitung? Es diskutieren am Ort des Geschehens mit Ihnen:

  • Thomas Köster, Leiter der Verwaltung des Englischen Gartens und Jagdbeauftragter des Englischen Gartens und des Nymphenburger Parks
  • Dr. Nico Döring, Vorstand Die Umwelt-Akademie e.V.
  • Dr. Christoph Schwingenstein, Vorstand Die Umwelt-Akademie e.V

Kostenbeitrag? 10,00 Euro pro Person (wird vor Ort bezahlt) Da wir die Teilnehmerzahl auf 25 beschränken, bitten wir Sie, sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden. Bei erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung sowie die genauen Details zu Anfahrt, Treffpunkt etc. Die Bestätigungen erfolgen nach Reihenfolge des Eingangs. Wir bitten um Verständnis, dass wir Mitglieder der Umwelt-Akademie bevorzugt berücksichtigen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Andrea Hübner

 

 

in Kooperation mit „Geld mit Sinn e.V.“

Donnerstag, 20. Juli  2017
19:00 Uhr
im Münchner Zukunftssalon, Waltherstr. 29, Rückgebäude, 2. Stock
U-Bahnen U3/U6, Haltestelle „Goetheplatz

Referentin: Dr. Mari-Luise Meinhold, Gründerin der „nachhaltigen Versicherung“ ver.de

Nachhaltige Versicherungen wollen aktiv einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten, indem sie nachhaltigen Versicherungsschutz anbieten. Das bedeutet: Das Produkt oder die Dienstleistung "Versicherungsschutz" steht im Zeichen des Ziels, gesellschaftlichen Mehrwert in ökologischer und sozialer Hinsicht zu schaffen.

Das Geschäftsmodell von Versicherungen ist im Kern eine „Geldsammelstelle“; denn die Versicherungsbeiträge vieler Kunden werden zunächst eingesammelt und angelegt, um später dem einzelnen Versicherungsnehmer ausbezahlt zu werden. Daher ist es ein guter Hebel, um zu nachhaltiger Entwicklung beizutragen; mit der Bewegung des Geldes ist jedesmal eine Wirkung verbunden.
Das bedeutet konkret, dass gerade die Geldanlage positiv wirkt, wenn dabei auf ökologische Aspekte wie CO2-Emissionen oder auch der Einfluß auf die Biodiversität beachtet wird. Bei zwei Kapitalanlagemöglichkeiten, die gleichermaßen nach den Vorgaben der Aufsichtsbehörden geeignet sind, wird dann nicht die ausgewählt, die die höchste Wirtschaftlichkeit ausweist, sondern die, die bei einer Abwägung der Wirtschaftlichkeit, der ökologischen und der sozialen Aspekten den meisten "Sinn" macht. Das kann auch bedeuten, dass sie den geringstmöglichen Schaden erzeugt.

Nachhaltig interessierte Personen wollen Gegenstände, die noch funktionieren, so lange wie möglich nutzen, weil die Herstellung eines neuen Gegenstandes oftmals auch einen großen ökologischen Fußabdruck mit sich bringt. Doch wenn etwas zerstört wurde, ersetzt eine „nachhaltige Versicherung“ Dinge, die zerstört wurden, nicht einfach "nach gleicher Art und Güte", wie es üblich ist, sondern berücksichtigt, bewertet und fördert darüber hinaus, dass das „neue Ding“ beispielsweise energieeffizienter, fairer hergestellt und gesünder ist, als das „zerstörte Ding“.

All diese Wirkungen können erfasst und gemessen werden; und darüber kann in einer Gemeinwohlökonomie-Bilanz berichtet werden.
Eine „nachhaltige Versicherung“ kann auch nachhaltiges Verhalten „belohnen“, indem und wie sie die Prämien gestaltet. Dadurch entsteht auch für Interessenten ein Anreiz, noch einmal zu prüfen, an welcher Stelle eine Investition beispielsweise in erneuerbare Energien zur Eigennutzung oder eine Verhaltensänderung wie beispielsweise der Wechsel zu einem nachhaltigen Stromanbieter jetzt mal konkret umgesetzt wird. Oftmals wollte man ja "immer schon" solche Entscheidungen umsetzen; hier ist es gut, wenn zur intrinsischen Motivation noch ein finanzieller Anreiz winkt.

Weil Versicherungen nicht nur große Summen an Geld bewegen, sondern auch alle gesellschaftlichen Schichten und alle Wirtschaftsbereiche erreichen, kann dieses Geschäftsmodell gut zu einer Transformation der Gesellschaft beitragen. Allerdings fehlt bisher der Beweis, dass das tatsächlich geht, und daher bewegen sich die etablierten Versicherungs-Gesellschaften kaum. Ver-de, eine neue „nachhaltige Versicherungsgesellschaft“ – eine Genossenschaft – will das ändern. Es soll damit ein positives Beispiel gesetzt werden, wie es die Energiewerke Schönau oder die GLS-Bank in ihren Märkten getan haben. Um zu zeigen, dass es geht, und auch wie.

Darüber wollen wir uns informieren lassen.


Eine Veranstaltung des Münchner Forum Nachhaltigkeit

Im Rahmen der „Nacht der Umwelt“

Freitag, 15. September 2017
18.00 Uhr
münchner zukunftssalon, Waltherstr. 29 Rgb, 80337 München 

Referent: Günter Friedmann (Imkermeister)

In den letzten Jahren verging kaum ein Tag, an dem nicht in den Medien über das „Bienensterben“ und die zunehmende Not der Bienen berichtet wurde. Fristete die Imkerei zuvor eine kaum wahrgenommene Randexistenz, rückte die Honigbiene plötzlich in den Fokus des öffentlichen Interesses.

Die Honigbiene wird zum „politischen Tier“: Imker können an der Gesundheit und Konstitution ihrer Bienenvölker – aber auch am gesammelten Honig und am Pollen – ablesen, wie es um die Blütenvielfalt und Biodiversität unserer Wiesen und Felder bestellt ist. 

Ein Pionier der ökologischen und bienengemäßen Imkerei berichtet aus seiner Arbeit.

Anmeldung ausschließlich bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



 

 

Auszeichnungen

Bayerische Klima-Allianz PHINEO Wirkt Siegel http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/ Umweltbildung Bayern UN_Dekade_Offizielles Projekt_2014 BNE-Auszeichnung www.landesstiftung.bayern.de

↑ nach oben

Copyright © 2013 www.die-umwelt-akademie.de. Alle Rechte vorbehalten.
Initiative Transparente Zivilgesellschaft