Die Veranstaltung der FÖS-Regionalgruppe München geht der Frage nach, ob Deutschland die Klimaziele 2030 erreichen wird: Deutschland zählt zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Ausstoß an Treibhausgasen in der Welt. Die globale Verantwortung, die uns daraus erwächst, ist weitgehend unumstritten – doch was sind die politischen Konsequenzen? Das nationale Klimaziel für 2020 wird Deutschland verfehlen; jetzt soll der Klimaschutz bis 2030 gelingen. Die Maßnahmen dafür hat die Bundesregierung im Herbst 2019 im sogenannten „Klimapaket“ festgeschrieben.

Die Kritik daran ließ nicht lange auf sich warten: Die Lenkungswirkung des geplanten CO2-Preises sei minimal, das Sammelsurium an Einzelmaßnahmen unkoordiniert und das Paket sozial unausgewogen, sagen Wissenschaftler*innen und Oppositionspolitiker*innen. Was ist dran an diesen Aussagen? Was bringt das neue Klimaschutzgesetz, wo greift es zu kurz? Was geschieht, wenn Deutschland seine Klimaziele auch 2030 verfehlt? Und warum könnte 2020 zum Schicksalsjahr werden für den Klimaschutz in der Welt?

  • Diskussionsteilnehmer*innen: Michael Schrodi (MdB, SPD); Dieter Janecek (MdB, Bündnis 90/Die Grünen); Dr. Lukas Köhler (MdB, FDP); VertreterIn der CSU (angefragt)
  • Impulsreferat: Dr. Uwe Scheithauer, Scientists for Future München
  • Moderation: Dr. Helmut Paschlau, Umwelt & Abfall, U&AOrt:


Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München (U-Bahn Sendlinger Tor)
Zeit: Die für Dienstag, 17. März 2020, geplante Veranstaltung muss aufgrund der gegenwärtige Situation entfallen. Sie soll im Herbst 2020 nachgeholt werden.

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Die Veranstaltung wird von der FÖS-Regionalgruppe München gemeinsam mit der Evangelischen Stadtakademie München und der Bürgerlobby Klimaschutz organisiert. Neben der Umwelt-Akademie e.V. sind weitere Kooperationspartner: BUND Naturschutz in Bayern – Kreisgruppe München, Green City und das Netzwerk Klimaherbst.

 

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