Veranstaltungen Ausblick

Ob Vortragsveranstaltung, Podiumsdiskussion, Exkursion, Filmvorstellung, Round-Table- oder  Kamin-Gespräch: Hier informieren wir Sie aktuell über die kommenden Veranstaltungen zu allen Themenschwerpunkten.

Eine Veranstaltung des Münchner Forum Nachhaltigkeit

in Zusammenarbeit mit Die Umwelt-Akademie e.V.

Montag, den 24.Oktober 2018
19:00 Uhr
Münchner Zukunftssalon, Waltherstr. 29, Rückgebäude, 2. Stock, U-Bahn U3/U6 Haltestelle „Goetheplatz“.

Referent: Rudi Erlacher, DAV

Moderation: Dr. Manuel Schneider (oekom e.V.)

Weitere Informationen folgen in Kürze. Danke für Ihre Geduld!





 

im Rahmen des 12. Münchner Klimaherbst

Donnerstag, 25. Oktober 2018
19:00 Uhr
Münchner Zukunftssalon, Waltherstr. 29, Rückgebäude, 2. Stock, (ÖPNV „Goetheplatz“)

Referent: Prof. Dr. Andreas Knie; TU Berlin, LS Soziologie; Leiter Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik im Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)

Weitere Informationen folgen in Kürze. Danke für Ihre Geduld!

 

in Kooperation mit    

 

Im Rahmen des "Klimaherbst"

Sonntag, den 21.10.2018
Zeit ?
Atelier Kino, Sonnenstraße 12, 80331 München (ÖPNV "Karlsplatz (Stachus)")

Film: "Dark Eden", Buch: Jasmin Herold, Regie: Jasmin Herold, Michael Beamish, Kamera: Andreas Köhler

Moderator: (Regesseur)

Weiter Informationen folgen in Kürze. Vielen Dank für Ihre Geduld !

im Rahmen des 12. Münchner Klimaherbst 

Montag, 29. Oktober 2018
19:00 Uhr
GLS Bank, Bruderstraße 5A, 80538 München (ÖPNV "Lehel")

Referent: Prof. Dr. Andreas Löschel; Lehrstuhl für Mikroökonomik insbes. Energie- und Ressourcenökonomik an der Universität Münster; Leiter der Energie-Expertenkommission der Bundesregierung

Es ist ja nicht so, dass man es nicht gewusst hätte:
„Industrieländer bereiten Kohleausstieg vor“ (SZ 09.11.2017): 2006 plante die Britische Regierung noch den Bau neuer Kohlekraftwerke, 2008 erfolgte mit dem „Klimawandelgesetz“ die Umkehr, 2012 die Einführung eines CO2-Mindestpreises (18 Brit. Pfund/t CO2), Herbst 2017 dann das „Aus“ für die Kohle bis 2025. Ähnlich Kanada: Kohleausstieg bis 2029, CO2-Preis 50 Kanad. Dollar bis 2022. 19 westliche Länder wollen aus der Kohle aussteigen, darunter neben C und GB auch Neuseeland, Österreich, Frankreich, Niederlande, Dänemark, Finnland, Schweden, Portugal; bis spätestens 2030.
Und Deutschland?

„Klima: Selbst der vermeintliche Vorreiter Deutschland verfehlt sein Klimaschutzziel. Die Atmosphäre bleibt Abgas-Deponie“ (DIE ZEIT, 14.09.2017): „Heute wird hierzulande mehr dreckige Braunkohle gefördert als in jedem anderen Land der Welt. Sogar mehr als in China!“
„Deutschland verfehlt Klimaschutzziele!“ (AEE 16.12.2017, auf Basis eines Experten-Gutachtens, u.a. mit Prof. Löschel): „Deutschland wird sein Klimaschutzziel, im Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren, verfehlen“.

In den Sondierungsgespräch zu einer neuen Großen Koalition wird klar: „Klimaschutzziel erscheint kaum noch erreichbar“ (SZ 09.01.2018)
„Vom Musterschüler zum schlechten Vorbild“ (SZ 16.01.2018): „Selbst wenn die künftige Regierung es schafft, die „Handlungslücke“ zu schließen, könnte das Geschluder anderen Staaten als Ausrede dienen“. Und „Wo geht’s hin? Die deutsche Wirtschaft will endlich Klarheit!“
Und „Der letzte Kredit: Auf der nächsten Klimakonferenz zeigt sich, ob Deutschland weltweit Vorreiter bleibt“ (DIE ZEIT, 18.01.2018).

Jenseits der Frage, ob Deutschland in Sachen „Klimaschutz“ jemals – nicht nur wortreicher, sondern tatsächlicher – „Vorreiter“ in Sachen Klimaschutz war: Genau das wollen wir wissen: Wie stellt sich die Bundesregierung auf zu den kommenden Internationalen Klimaschutzverhandlungen in Katowice, Polen, Anfang Dezember 2018? Näheres dazu finden Sie hier


Quelle Foto 

Das wollen wir von jemandem wissen, der es wissen muss: Andreas Löschel ist u.a. „oberster Energie-Experte der Bundesregierung“ – sagt zumindest DIE ZEIT (18.01.2018). Deshalb haben wir ihn eingeladen, um zu hören und mit ihm kräftig zu diskutieren, wie es um den internationalen Klimaschutz und die Erfüllung der Pariser Klimaziele steht, welche Klimaziele die Bundesregierung anstrebt, was sie außer der Einberufung einer Kommission (u.a. mit dem Bundes-Innenminister (?!)) konkret zu tun gedenkt, wie durch ein kommendes Bundes-Klimagesetz alle Sektoren in Deutschland auf CO2-Senkung getrimmt werden, bis wann die Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet sind, ob die Bundesregierung ihre Behinderungen eines wirksam hohen EU-CO2-Emissionspreises einstellt, wie Deutschland sein arg ramponiertes internationales Klima-Image (durch viele Milliarden Euro Kompensationszahlungen?) wieder aufhübschen will?

Wer die Fakten nachlesen will, sei zum Rückblick auf unsere diesbezügliche Veranstaltung mit AGORA-Energiewende am 22.02.2018 verlinkt.

Zum Weiterlesesn: Finden Sie unter Öko-Institut e.V. folgenden Artikel "Kohleausstieg: gesammelte Fakten, Studien, Grafiken"

 

30. Oktober 2018
19:00 Uhr
Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Amalienstrasse 38, 80799 München  (ÖPNV "Univerität")

Referentin: Julia Otten, Germanwatch 

 

Weitere Informationen folgen in Kürze. Danke für Ihre Geduld!

 

 

in Kooperation mit  

 

Donnerstag, 22. November 2018
19:00 Uhr
Seidlvilla, Nikolaipl. 1B, 80802 München (ÖPNV "Giselastraße")

Referent: Prof. Dr. Dr. Peter Höppe; ehem. Bereichsleiter Geo Risk Research/Corporate Climate Centre, Munich Re; Experte für Naturgefahren, Klimawandel, Biometeorologie; Chair von Munic Climate Insurance Initiative (MCII); Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Institut für Nachhaltige Kapitalanlagen (NKI)


Die durch Extremwetterereignisse verursachten Schäden betrugen 2017 global rd. 330 Mrd. US$.
Nie zuvor waren sie so hoch.
 
Die Daten der großen Rückversicherer zeigen sehr deutliche Trends bei der Häufigkeit von schadenrelevanten Ereignissen und auch bei den von ihnen verursachten Schäden. Ein großer Teil der steigenden Schäden kann durch höhere Exposition von Menschen und Sachwerten, getrieben von Bevölkerungswachstum und steigendem Wohlstand erklärt werden. Wenn man die Schadentrends jedoch mit sozioökonomischen Veränderungen adjustiert, verbleiben oftmals immer noch deutliche Anstiege. Diese müssen dann vor allem durch eine veränderte Gefährdungslage erklärt werden:
Insbesondere für Schäden, die z.B. durch starke Gewitterereignisse verursacht werden, gibt es eine sehr plausible Indizienkette dafür, dass der Klimawandel eine relevante Rolle spielt.

2017 war global das „Jahr der Rekorde“: Das Jahr mit den höchsten, durch Unwetter-Ereignisse verursachten Schäden, das Jahr mit dem heftigsten Wirbelsturm über dem Atlantik („Irma“) und dem heftigsten Regensturm über dem Golf von Mexiko („Harvey“), das wärmste Non-El-Nino-Jahr mit  Durchschnittstemperaturen von 1,2o C über Vor-Industrie-Niveau… Und in Mitteleuropa, Juni 2017: Tief „Rasmund“, heftiger und andauernder Starkregen mit den höchsten Regenmengen von 269 mm innerhalb 36 Stunden in Brandenburg, Deutschland.

Der Klimawandel wird weiter fortschreiten. Selbst wenn die im “Paris Agreement“, der Vereinbarung der 195 Mitgliedsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) mit dem Ziel des Klimaschutzes von 2015 gemachten Versprechungen zur Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen erfüllt werden. Deshalb sind Anpassungsmaßnahmen an die schon heute nicht mehr abwendbaren Veränderungen unverzichtbar.

Diese können aus Präventionsmaßnahmen wie z.B. verbessertem Küstenschutz und Deichbau entlang von Flüssen, aber auch innovativen Klimaversicherungslösungen bestehen. Hierbei gibt es eine Verantwortung der Industrieländer, die ärmeren Länder zu unterstützen, die besonders hart vom Klimawandel getroffen werden.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang noch auf unsere inhaltlich passende Veranstaltung 13.12.2018, 19:00 Uhr, „IBZ“: „Klimawandel: Risiko und Resilienz“ mit Prof. Dr. Ortwin Renn, Institute for Advanced Sustainability Studies, Potsdam

 

Prof. Dr. Dr. Peter Höppe

Zum Weiterlesen:

Den Artikel über Unwetter finden Sie hier.
De Beitrag"Der globale Klimawandel und seine Auswirkung auf Deutschland" finden Sie hier.
Den Beitrag Sieben Positionen deutscher Versicherer zu den Folgen des Klimawandels finden Sie hier.

 

Auszeichnungen

Bayerische Klima-Allianz PHINEO Wirkt Siegel http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/ Umweltbildung Bayern UN_Dekade_Offizielles Projekt_2014BNE-Auszeichnung www.landesstiftung.bayern.de

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