in Kooperation mit

Hochschule für Politik                

und Münchner Hochschultage    

 

31. Mai 2017
20:00 Uhr
Hochschule für Politik München, Richard-Wagner-Straße 1, 80333 München, Hörsaal H.001/002, Erdgeschoss (ÖPNV Königsplatz)

Referentin: Prof. Dr. Lisa Herzog, Professur für Political Philosophy and Theory, Hochschule für Politik an der Technischen Universität München (TUM)

Unser Wirtschaftssystem beruht auf Denkmodellen, in denen die natürlichen Grenzen des Planeten keine Rolle spielen. Gleichzeitig wird die Natur des Menschen als sozialem, und auch sozial arbeitendem, Wesen kaum beachtet.

Wäre eine Arbeitswelt möglich, in der diese Dimensionen stärker berücksichtigt würden? Ja - denn die nicht-materiellen Werte von Arbeit wie die Entwicklung von Fähigkeiten, die Möglichkeit, einen sozialen Beitrag zu leisten, das Erleben von Gemeinschaft und der Erhalt sozialer Anerkennung sind durchaus mit einer weniger wachstumsorientierten Wirtschaft vereinbar.

Allerdings ist fraglich, ob diese Werte in einer strikt hierarchisch und an Märkten orientierten Wirtschaftsordnung realisiert werden können. Wahrscheinlicher dürfte dies in einer stärker demokratisch gestalteten Arbeitswelt sein. Neue Technologien bieten derzeit die Chance, demokratische Reformen und Experimente zu unternehmen, und damit auch die Umweltverträglichkeit der Wirtschaft zu verbessern.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Auszeichnungen

Bayerische Klima-Allianz PHINEO Wirkt Siegel http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/ Umweltbildung Bayern UN_Dekade_Offizielles Projekt_2014 BNE-Auszeichnung www.landesstiftung.bayern.de

↑ nach oben

Copyright © 2013 www.die-umwelt-akademie.de. Alle Rechte vorbehalten.
Initiative Transparente Zivilgesellschaft