Veranstaltungsreihe: Mutbürger für Energiewende!

Exkursion und Führung durch Sonderausstellung im Deutschen Museum

Achtung: Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Nur wer eine Anmeldebestätigung erhält, kann teilnehmen.

13. Mai 2017
10:00 Uhr

Anmeldung + Treffpunkt: Da wir die Teilnehmerzahl beschränken müssen, bitten wir Sie, sich schnellstmöglich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden. Bei erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung sowie die genauen Details zu Anfahrt und Treffpunkt. Die Bestätigungen erfolgen nach Reihenfolge des Eingangs. Allerdings: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Mitglieder der Umwelt-Akademie bevorzugt berücksichtigen.

Kosten: 15,00 Euro, vor Ort zu bezahlen (Eintritt und Führung)

Kuratorin: Sabine Gerber, Deutsches Museum München

Das Deutsche Museum hat eine neue Sonderausstellung konzipiert: “energie.wenden”:

“Die Energiewende ist eine große Herausforderung unserer Zeit. Ihre Ziele lauten: Minderung der CO2-Emissionen und Verringerung der Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern. Es gilt, das Energieversorgungssystem aktiv umzugestalten, um die klimaschädlichen Emissionen fossiler Brennstoffe und die systemische Abhängigkeit von ihnen zu minmieren” (Origialton Dt. Museum).

Das wollen wir uns ansehen. Von der Kuratorin wollen wir uns führen lassen.

Wir freuen uns mit Ihnen.

 

 

in Kooperation mit dem Bauzentrum, Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) der Landeshauptstadt München

18. Mai 2017
19:00 Uhr
Sparda Café Sparda, Sparda-Bank München eG, Arnulfstraße 15, 80335 München (direkt gegenüber Bayerischer Rundfunk), ÖPNV: Haltstelle „Hauptbahnhof“, Nordausgang; von dort fußläufig 10 Minuten, "Hackerbrücke“, Ausgang Richtung ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof); von dort fußläufig 5 Minuten

Referentin: Prof. Dr. Natalie Eßig, Architektin; Hochschule München, Fakultät Architektur

Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte bewegen unsere Gesellschaft, wenn es um enkeltaugliche Zukunftsfähigkeit geht. Insbesondere bei der Sanierung und beim Neubau von Gebäuden stehen Bauherren und Gebäudebetreiber vor großen Herausforderungen, geplante Vorhaben nachhaltig und energieeffizient umzusetzen.

Die Europäische Union erlässt restriktive Energiesparvorschriften und damit neue europaweite Vorgaben für zukunftsträchtiges und umweltschonendes Bauen. Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) werden diese in Deutschland in nationales Recht umgesetzt. Mit den Neuauflagen der EnEV 2009, 2014 und 2016 werden diese nach und nach verschärft. Mit der EU-Gebäuderichtlinie ab 2020 wird sich der Standard für zukünftiges Bauen grundlegend ändern; dann dürfen nur noch Niedrigstenergiegebäude realisiert werden: Der verbleibende, fast bei Null liegende Energieeigenbedarf sollte zu einem ganz wesentlichen Teil durch Energie aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden – einschließlich aus solchen, die Erneuerbare Energien am Gebäude, am Standort oder in der Nähe darbieten. Ein Umdenken im Umgang von (Bestands-) Gebäuden und zur Umsetzung einer energieeffizienten Bauweise ist somit unumgänglich.

Doch sind die Gebäude der Zukunft folglich nur noch Passiv-, Nullenergie- oder Plusenergiehäuser? Bedeutet dies noch mehr Dämmung – oder müssen wir zukünftig „anders“ planen? Bei Neubau und Sanierung werden wohl vermehrt Aspekte wie Baukultur, Gesundheit, Flächenverbrauch, Barrierefreiheit oder Naturgewalten berücksichtigt werden. Und es wird auch der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes und die Betrachtung des umfassenden Stadtquartiers eine wichtige Rolle spielen, wenn es um nachhaltiges Bauen geht.

Aktuell gibt es in Deutschland bereits zahlreiche Nachhaltigkeitsgütesiegel, wie etwa das „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ (BNB) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), oder das „Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) für Büro- und Verwaltungsbauten, Schulen oder Industrieanlagen. Bei diesen werden nicht nur die Energieeffizienz eines Gebäudes, sondern auch soziokulturelle, funktionale und ökonomische Qualitäten eines Gebäude beurteilt. Für den Wohnungsbau stehen ebenfalls Nachhaltigkeitsgütesiegel, wie das „Qualitätssiegel Nachhaltiger Wohnungsbau“ des gleichnamigen Fördervereins oder das „Bewertungssystem Nachhaltiger Kleinwohnhausbau“ (BNK) des Bau-Instituts für Ressourceneffizientes und Nachhaltiges Bauen GmbH zur Verfügung. Diese werden im Rahmen der Baubegleitung bereits seit April 2016 durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert.

Neben baukonstruktiven, bauphysikalischen sowie energetischen Zusammenhängen werden im Rahmen des Vortrags Grundlagen und Praxisbeispiele für Passiv-, Nullenergie- oder Plusenergiehäuser (Neubau und Sanierungen) – auch aus München – aufgezeigt, ebenso wie Nachhaltigkeitsgütesiegel und Fördermöglichkeiten. In der anschließenden Publikumsdiskussion gibt es ausreichend Gelegenheit für Fragen.



30.11.2017
19:00 Uhr
Referat für Gesundheit und Umwelt, Bayerstr. 28, 1. Stock, Raum 1009, 80335 München (MVV Haltestelle Hauptbahnhof),


Referentin: Prof. Dr. Karen Pittel, Leiterin ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

Grußwort: Stephanie Jacobs, Berufsmäßige Stadträtin, Referentin für Gesundheit und Umwelt (RGU) der Landeshauptstadt München

Wann immer es um Entscheidungen geht, die unter Knappheit zu treffen sind, versuchen Ökonomen die Kosten und Nutzen zu ermitteln, die mit diesen Entscheidungen einhergehen. Für einzelne Investitionsentscheidungen mag dies noch relativ unkompliziert sein; wenn es aber um Kosten und Nutzen des Klimaschutzes geht, wird diese Aufgabe um ein Vielfaches komplizierter.
 
Dieser Vortrag wird, nach einer kurzen Einführung zum aktuellen Stand globaler Klimapolitik und zu den Herausforderungen, die mit der Erreichung der 1.5°C-Grenze Erwärmung der Atmosphäre verbunden sind, einige der Schwierigkeiten vorstellen, die mit einer (globalen) monetären Bewertung von Klimaschutzanstrengungen verbunden sind. Diese Schwierigkeiten manifestieren sich nicht zuletzt in extrem unterschiedlichen Kosten- und Nutzenschätzungen, zu denen diese Bewertungsversuche führen. So geben Studien die Kosten, die mit der Emission einer Tonne CO2 verbunden sind, zwischen erstaunlichen 7 US$ und 2400 US$ an. Obwohl beide Werte Extremfälle darstellen, verdeutlichen sie doch sehr eindrucksvoll, in welchem Ausmaß volkswirtschaftliche Kostenschätzungen von unterschiedlichen Methoden und Annahmen abhängig sind.

Genug Stoff für internationale Klimaverhandlungen und ungezählte Forschungsprojekte weltweit. Zu fragen ist aber grundsätzlich auch, ob sich Klimaschutz – in ökonomischen Kategorien – „lohnen“ muss.

Ein anspruchsvoller Abend.
 





Auszeichnungen

Bayerische Klima-Allianz PHINEO Wirkt Siegel http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/ Umweltbildung Bayern UN_Dekade_Offizielles Projekt_2014 BNE-Auszeichnung www.landesstiftung.bayern.de

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