Eine Veranstaltung der FÖS-Regionalgruppe München in Kooperation mit Der Umwelt-Akademie e.V. und mit Green City e. V..

Donnerstag, 1. März 2018

Referent: Dr. Benjamin Kickhöfer, Institut für Verkehrsforschung, DLR/ (ab April 2018 Director of Analytics and Simulation, Einride – Future of Transport)

Die Verkehrswende in Deutschland ist kein Selbstläufer. Zwar verzeichnen die Car-Sharing-Anbieter zunehmend Erfolge, und junge Menschen sind weniger an einem eigenen Auto interessiert als früher. Dennoch gibt es in Deutschland Jahr für Jahr mehr Pkw, die immer öfter still stehen: Rund 97% seiner Zeit verbringt ein durchschnittliches Privatauto auf einem Parkplatz oder in der Garage. Der damit einhergehende Flächenverbrauch ist immens. Um diese Probleme zu bewältigen, setzen Politik und Autoindustrie derzeit große Hoffnungen in das autonome Fahren. Sind sie berechtigt?
Auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse erläuterte Benjamin Kickhöfer, welche Trends die Mobilität der Zukunft bestimmen werden und wie sich der Verkehrskollaps doch noch abwenden ließe. Sein Credo lautete: Die Stadt von morgen ohne private Pkw sei möglich, aber der Weg dorthin sei unklar. Und wenn automatisiertes Fahren gesellschaftlichen Nutzen bringen solle, müsse es politisch reguliert werden. Denn der private Besitz eines Autos würde auch künftig attraktiv bleiben.

Präsentation Dr. Benjamin Kickhöfer: Klicken Sie hier

 

 

 

 

 

 

 

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