eine Veranstaltung des Münchner Forum Nachhaltigkeit

Mittwoch, 24. Februar 2016

Referent: Prof. Dr. Dirk Messner

Anfang 2016 tritt die neue Agenda für nachhaltige Entwicklung in Kraft, die im vergangenen Herbst nach mehrjährigen Verhandlungen von den Vereinten Nationen beschlossen wurde. Sie soll für die kommenden 15 Jahre die globale Politik in den Entwicklungsländern, aber auch in den Industriestaaten maßgeblich bestimmen.

Die Agenda ist ambitioniert: Es geht – nicht mehr und nicht weniger – um ein gutes Leben für alle Menschen auf diesem Planeten.

Ihr Herzstück bilden 17 Sustainable Development Goals (SDGs), die von der Armuts- und Hungerbekämpfung bis hin zum globalen Meeresschutz ebenso umfassend wie detailliert Ziele für die Entwicklung der Menschheit in den kommenden Jahren vorgeben.

  • Worin unterscheiden sich die neuen SDGs von den bisher gültigen Millennium Development Goals der Vereinten Nationen?
  • Wie sieht nach 15 Jahren deren Bilanz aus? Haben sich solche globalen Entwicklungsziel als Instrument der Politik bewährt?
  • An welchen ökologischen planetaren Grenzen müssen sich die neuen SDGs orientieren?
  • Was bedeuten die SDGs konkret für Deutschland, z.B. hinsichtlich der neuen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung, die im Herbst 2016 verabschiedet werden soll?

Diesen Fragen ging Prof. Dr. Dirk Messner in seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion nach. Dirk Messner ist Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik in Bonn, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und seit 2013 Co-Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU).

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