in Kooperation mit der FÖS-Regionalgruppe München

Donnerstag, 18. Juni 2015

Referent: Damian Ludewig, langjähriger Geschäftsführer des FÖS e.V.

Der Mensch ist kein reiner „homo oeconomicus“ – und doch wird unser Mobilitäts- und Konsumverhalten entscheidend durch das liebe Geld beeinflusst. Fatalerweise wird ein ökologisch „korrekter“ Konsum im Vergleich umso unattraktiver, je weiter die Preise für fossile Brennstoffe in den Keller sinken. Wenn die Tankfüllung immer weniger kostet, steigt kaum noch jemand auf die Bahn um. Auch chemische Düngemittel und Pestizide sind umso billiger, je billiger Energie ist.

Hier ist die Politik gefragt, nach dem Prinzip „Wer verschmutzt, zahlt!“ endlich höhere Steuern auf Ressourcenverbrauch und Emissionen zu erheben – und zwar so, dass sozial Schwächere dabei nicht über Gebühr belastet werden. Gleichzeitig gilt es, die rund 50 Milliarden umweltschädlicher Subventionen, die pro Jahr in Deutschland gezahlt werden, drastisch zu reduzieren. Allein im Mobilitätsbereich verzerren etwa die steuerliche Privilegierung von Dienstwagen, die zu geringe Besteuerung von Diesel und die noch immer steuerfrei gestellten Flugreisen die Entscheidungen von Konsumenten und Unternehmen auf unökologische Weise und belasten zusätzlich den Staatshaushalt.

Der Vortrag von Damian Ludewig zeigte Wege auf, wie sich ein solches fiskalpolitisches Umsteuern realisieren und zugleich sozial verantwortlich ausgestalten ließe.

Unter Federführung der FÖS-Regionalgruppe München fand diese Veranstaltung statt in Zusammenarbeit mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Green City Energy, Green City, Mobilitätskultur, der Petra-Kelly-Stiftung

Präsentation Damian Ludewig: Klicken Sie hier

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