Neuigkeiten

Auf einen Blick!

Informationen über kommende und Berichte über bereits gelaufene Veranstaltungen, der neuste Newsletter, Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen und brisanten Themen, Wissenswertes, Tipps und Trends - das alles finden Sie kompakt unter der Rubrik „Aktuelles“.

Jugendliche haben ihre eigene Sicht auf unsere Welt. Viele von ihnen setzen sich in ihrer Freizeit für den Naturschutz ein. Themen wie der Schutz der biologischen Vielfalt und die Erhaltung der Artenvielfalt liegen der jungen Generation häufig am Herzen.

Die gemeinnützige Gesellschaft "energie neu denken" setzt sich für den bürgernahen Ausbau der Erneuerbaren Energien und kämpft für eine volkswirtschaftlich sinnvolle, gerechte und sozial verträgliche Transformation des deutschen Strommarktes.

Die Vereinten Nationen haben das Jahrzehnt von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen. Die Dekade soll die Umsetzung des UN-Übereinkommens von 1992 unterstützen. Ziel ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu soll auch das gesellschaftliche Bewusstsein gefördert werden. Genau hier setzt die deutsche UN-Dekade an: Sie möchte mehr Menschen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, unserer natürlichen Lebensgrundlage, gewinnen. Ein Schwerpunkt ist daher die Auszeichnung von vorbildlichen Projekten. Die Mitwirkenden setzen sich für die biologische Vielfalt ein, indem sie sie schützen, nachhaltig nutzen oder ihren Wert vermitteln.

Warum biologische Vielfalt?
Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen – einschließlich der Wechselwirkungen zur unbelebten Umwelt, innerhalb der Arten und zwischen den Arten – sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt ihrer Lebensräume. Biologische Vielfalt ist die Grundlage einer langfristig gesicherten Existenz des menschlichen Lebens auf der Erde. Mehr Informationen Klicken Sie hier

Wir, Die Umwelt-Akadmie e.V., werden als offizielles Projekt der „UN-Dekade 2011 - 2020 Biologische Vielfalt“ der Vereinten Nationen gewürdigt. Damit gelten wir als Organisation, die  sich auf vorbildliche Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzt. Eine unserer Aufgaben sehen wir darin, die biologische Vielzahl in den Gewässern in und um München anzumahnen und darüber in partizipativer Form zu kommunizieren. Allein im Jahr 2012 wurden bei über 250.000 Kontakten und erfreulichem Medienecho mehr als 1.600 Teilnehmer auf Veranstaltungen des Vereins gezählt. „Mit unserem kritischen Bemühen um Gewässer- und Natur-schutz sind wir geworden, was wir werden wollten: eine anerkannte Lern- und Partizipationsplattform Biodiversität und Gewässerschutz“, betont unser Projektleiter Dr. Nico Döring und kündigt an: „Das werden wir fortsetzen.“

Wir haben nicht behauptet, wir würden die Welt, oder auch nur die Gewässer in und um München, „besser“ machen. Wir haben geschildert, was wir im Bereich Bewusstseinsbildung und Einflussnahme zum Erhalt und zur Verbesserung der Biologischen Vielfalt gemacht haben und weiter tun werden. Mit solchen Projekten wie den unsrigen werde ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt, sagt die Jury. Unser Einsatz hat die Jury des UN-Dekade-Wettbewerbs Biologische Vielfalt sehr beeindruckt.
Antoine de Saint-Exupéry hat einmal gesagt: „Die Zukunft soll man nicht voraus-sehen wollen, sondern sie möglich machen.“ „Genau darum geht es!“, meint Arved Fuchs, der bekannte deutsche Polarforscher, erster Mensch, der binnen eines Jahres beide Pole zu Fuß erkundet hat, Juror und offizieller Botschafter der UN-Dekade Biologische Vielfalt. „Klimawandel und der Verlust an Biodiversität gehen Hand in Hand. Hier heißt es aktiv werden, nicht den Mut verlieren, Verbündete suchen, um sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einzusetzen! Die Umwelt-Akademie in München macht genau das! Sie hat ein schlagkräftiges Netzwerk aufgebaut, das zum Handeln motiviert und Wissen vermittelt. Dieser Verein bleibt dran und ist hartnäckig in der Lösungsfindung. Dies macht Mut und ist außerordentlich vorbildlich! Ich gratuliere zur Auszeichnung und wünsche wei-terhin dem Team der Akademie Power und Freude in ihrem Engagement!“

Wir danken.

Dr. Helmut Paschlau

Die festlichen Auszeichnung fand statt:

am Donnerstag, 28.11.2013, um 11 Uhr,
im Kleinen Sitzungssaal, Neues Rathaus, Marienplatz, München

Eingangsredet: Joachim Lorenz, Leiter Referat für Gesundheit und Umwelt.

Projektpräsentation: Dr. Helmut Paschlau, Mitglied des Vorstands: Klicken Sie hier

Vortrag:  Projektleiter Dr. Nico Döring:  Klicken Sie hier


„Es beeindruckt mich, dass die Umwelt-Akademie eben keine Scheu hat, konträ-re Standpunkte auf ihren Veranstaltungen zu diskutieren“, sagte Joachim Lorenz, der die Auszeichnung offiziell überreichte. „In München ist die Umwelt-Akademie eine feste Größe geworden, bei umweltsensiblen Themen, den Finger auch mal unmittelbar in die Wunde zu legen. Das zeichnet die aktive Vereinsarbeit in mei-nen Augen aus. Das ehrenamtliche Engagement um München und für die Bevölkerung hat es mehr als verdient, Teil der UN-Dekade zu werden.“, so Lorenz

 

 UN-Feier

Joachim Lorenz überreicht die Auszeichnung an Dr. Helmut Paschlau

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Emnid: Nur 12 Prozent der Bayern für Seehofers Kurs bei der Energiewende
76 Prozent für Ausbau der Windkraft in Bayern / Windstromtrasse befürworten 59 Prozent

Den energiepolitischen Kurs von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), sowohl den Ausbau der Windenergie als auch neue Stromtrassen abzulehnen, unterstützen lediglich 12 Prozent der Bayern und 9 Prozent der CSU-Anhänger. 76 Prozent der Bürger des Freistaates sind für einen verstärkten Ausbau der Windenergie, unter den CSU-Wählern sind es 77 Prozent. Und 59 Prozent der Bayern sind für den Bau der neuen Stromtrasse, die Windstrom aus dem Norden in den Süden Deutschlands bringen soll. Unter den CSU-Wähler befürworten 62 Prozent den Bau der Windstromtrasse.

Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS Emnid im Auftrag des Kampagnennetzwerks Campact.
 
Beim Stromtrassen-Bau ist die Meinung der Bayern differenziert. Während der Bau der Windstromtrasse von einer deutlichen Mehrheit befürwortet wird, stoßen Stromtrassen, die überwiegend Kohlestrom aus den Braunkohle-Revieren in Ostdeutschland nach Bayern leiten sollen, auf Ablehnung. Nur 18 Prozent sind für eine solche Lösung.
 
Wenig populär ist auch der Vorschlag, den Atomausstieg zu verschieben. Nur 31 Prozent der Bayern sprechen sich dafür aus, Atomkraftwerke über das Jahr 2022 hinaus weiter zu betreiben. Unter den CSU-Wählern sind es mit 35 Prozent nur geringfügig mehr.
 
„Horst Seehofer macht Energiepolitik gegen die bayerische Bevölkerung. Noch nicht einmal jeder achte Bayer unterstützt seinen Kurs, Windkraft und Netzausbau gleichzeitig zu verhindern“, sagte Oliver Moldenhauer von Campact. „Den Bayern ist klar: Wer aus der Atomkraft aussteigt, muss Windkraft konsequent ausbauen – und deswegen unterstützen sie dies. Jetzt muss Seehofer endlich
aufhören, die Windkraft in Bayern abzuwürgen.“ Erfreulich sei auch, dass die Bayern die Kohlekraft
nicht fördern wollten – nur jeder fünfte sei für eine Stromtrasse, die Kohlestrom aus Ostdeutschland nach Bayern transportiert.
 
TNS Emnid hatte gefragt, wie die Versorgungssicherheit in Bayern am besten gesichert werden könne. Zur Auswahl standen fünf Optionen. Für die repräsentative Umfrage wurden vom 13. bis 17. Februar 1000 Menschen aus Bayern befragt.
 
Die vollständigen Umfrage-Ergebnisse können hier als PDF heruntergeladen werden (besonders
interessant sind Seite 11 und Seite 13):

München/Berlin, 21.2.2014.

Vom 31.1. - 2.2.2014 versammelten sich in der Ev. Akademie Tutzing 120 StadtplanerInnen, Kulturschaffende und engagierte Münchnerinnen und Münchner um die “Tutzinger Erklärung - Mehr Platz für Alle! Die Zukunft des öffentlichen Raumes in der großen Stadt München” zu bearbeiten. Unser Vorstamdsmitglied Dr. Nico Döring war maßgeblich an Konzeption und Umsetzung der Erklärung beteiligt.

Eingeladen hatten zu der Tagung die urbanauten und die Ev. Akademie Tutzing. Unterstützer der Tagung waren die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, die Bundeszentrale für politische Bildung, Green City, die Pädagogischen Aktion/ Spielkultur, das Sozialpolitische Forum, Graphisoft, das Münchner Forum, 84 GHz, der FUSS e.V., der Isarlust e.V. und das Bündnis Bezahlbares Wohnen. Medienpartner waren mucbook, muenchenarchitektur.com, Grün&Gloria und die Kulturkonsorten.

Hiermit liegt der nächsten Oberbürgermeisterin oder dem nächsten Oberbürgermeister, den kommenden Stadträtinnen und Stadträten, den Bezirksausschussmitgliedern und der Münchner Stadtverwaltung ein erster Ideenkatalog für einen “Stadtentwicklungsplan Öffentlicher Raum/ Menschengerechte Stadt” vor, in dem es um den Erhalt und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum durch qualitative und quantitative Nachverdichtung und Innenentwicklung und – sozusagen als Ausgleich für die Münchnerinnen und Münchner - um einen erheblichen Schub für Erhalt, Pflege und Entwicklung des öffentlichen Raumes und des urbanen Lebens geht. Mehr Platz für Alle!

Die Tutzinger Erklärung (Klicken Sie hier) setzt sich aus fünf Kapiteln zusammen:

  1. Nachverdichtung, Innenentwicklung und öffentlicher Raum
  2. Platz da! Kreuzungen zu Stadtplätzen! Dächer zu Gärten! Straßen zu Boulevards!
  3. Kultur des öffentlichen Raums – Künste, Feste, Märkte und Spiele!
  4. Digitale öffentliche Räume
  5. Isarlust – die Wiederentdeckung des innerstädtischen Isarraums als öffentlicher Raum – für Alle!

Zu jedem der fünf Themenfelder werden Politik und Verwaltung Ziele, Strategien und Projekte vorgeschlagen. Die "Tutzinger Erklärung" wurde den vier OB-KandidatInnen Sabine Nallinger, Josef Schmid, Dieter Reiter und Michael Mattar vorgelegt.

von Jörg Schindler

Die Beschäftigung mit der Vision einer postfossilen Welt ist eine Notwendigkeit

Was sind die Probleme unserer heutigen Energieversorgung? In aller Kürze lassen sich die strukturellen Mängel der heutigen Energieversorgung so beschreiben: sie ist nicht nachhaltig, weil sie im Wesentlichen auf der Nutzung nicht erneuerbarer fossiler oder nuklearer Energiequellen beruht; sie ist nicht zukunftsfähig, weil sie durch das Verbrennen von Kohlenstoff die Atmosphäre belastet und das Klima aufheizt; sie ist nicht gerecht, weil nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung den größten Anteil am Energieverbrauch hat; sie ist außerdem nicht gerecht, weil der Energieverbrauch der gegenwärtig lebenden Generation die Chancen der kommenden Generationen mindert. Das fossile Zeitalter geht seinem Ende entgegen, es wird nur wenige Jahrhunderte gedauert haben. Wir stehen gerade am Beginn der Transition in eine postfossile Welt. Es ist daher nicht verfrüht, sich gedanklich mit der postfossilen Welt zu beschäftigen. Es stellt sich die Frage, wie diese aussehen wird. Wird alles wieder so sein, wie in der praefossilen Zeit? Wird es doch anders sein? Was sind die Gründe dafür, dass es anders sein wird und welche Strukturen können wir heute schon erkennen?

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Auszeichnungen

Bayerische Klima-Allianz PHINEO Wirkt Siegel http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/ Umweltbildung Bayern UN_Dekade_Offizielles Projekt_2014 BNE-Auszeichnung www.landesstiftung.bayern.de

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