Neuigkeiten

Auf einen Blick!

Informationen über kommende und Berichte über bereits gelaufene Veranstaltungen, der neuste Newsletter, Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen und brisanten Themen, Wissenswertes, Tipps und Trends - das alles finden Sie kompakt unter der Rubrik „Aktuelles“.

Vorstandsmitglied Dr. Peter Grassmann spricht auf dem Kongress "Die neue GRÜNderzeit"

Unter dem Titel "Die neue GRÜNderzeit" findet am 12./13. Juni in Mainz ein Kongress für nachhaltiges Wirtschaften statt.

Unsere Wirtschaft steht vor völlig neuen Herausforderungen. Digitalisierung und Vernetzung bieten die Chance für eine ganz neue Art des Wirtschaftens. Von der Sharing-Economy bis zur dezentralen Energiewende, von Big Data bis zu einem neuen Gründergeist: Wir befinden uns mitten in einer neuen GRÜNderzeit.  Es geht darum, diese Chancen zu erkennen und Innovationen zu fördern, ohne die Herausforderungen auszublenden. Wie können wir diese vierte industrielle Revolution nutzen, um sparsamer mit begrenzten Ressourcen umzugehen und immer weniger CO2 auszustoßen? Das Ziel ist eine nachhaltige Wirtschaftsweise, die Wohlstand schafft und auch kommenden Generationen ein selbstbestimmtes und gutes Leben ermöglicht. 

Dr. Helmut Paschlau, Vorstand der Umwelt-Akademie wurde zum Energieberater der Energiekommission der Stadt München ernannt.

Damit gehört er zu den vier externen Sachverständigen, die jeweils für die Dauer der laufenden Stadtratsperiode durch die Vollversammlung des Stadtrats in die Kommission berufen werden.

Die Energiekommission berät den Münchner Stadtrat in energiewirtschaftlichen sowie energie- und umweltpolitischen Angelegenheiten und zeichnet sich somit für die zukünftige Gestaltung der Stadt München in den wesentlichen Fragen zu Energie mit verantwortlich.

Startschuss für das Aktionsbündnis „Artgerechtes München“

Auf der Pressekonferenz im Presseclub München gaben das Tollwood Kulturfestival und seine über 140 Bündnispartner am 19. Mai 2015 den Start für den Zusammenschluss zum Aktionsbündnis „Artgerechtes München“ bekannt.

Weitblick hätte Vieles vermeiden können.

„Neues zerstört Altes“: Das ist die inhärente Furcht jedes Konzernmanagers. Microsoft zerstörte IBMs PC-Bereich, Apple nahm Microsoft die Marktführung und Google und Samsung werden vielleicht Apple eines Tages in eine Krise führen. Das ist der klassische Wandlungsprozess, den jeder erfahrene Manager fürchtet. Denn Neues gedeiht nicht in alten Strukturen, die Alten sind zu mächtig. Diese Erfahrung ist alt. Und so versuchten auch die Manager von E.on, die Gefahren durch die Erneuerbaren Energien wegzudrücken. Das alte Konzept war ein Konzept der großen Zentralen, der Atomkraftwerke und der Kohlekraftwerke, zwar vor Jahrzehnten entstanden aus dem regionalen Ansatz, aber der konnte mit Großkraftwerken nicht konkurrieren. Die großen zentralen Kraftwerke mit ihren enormen Netzverteilern bestimmten nun drei Jahrzehnte das Bild.

Aus diesem Geist heraus versuchten E.on und andere, neue „Zentren“ zu schaffen, wie zum Beispiel die großen off-shore-Windparks oder desertec, und mit diesen Konzepten die alten Strukturen der europaweiten Netze und großer Zentralpunkte zu erhalten. Aber das ging schief. Zu stark sind die Vorteile der Regionalisierung der Erneuerbaren Energien. Auch der Gesetzgeber half, übrigens im Auftrag der Energiekonzerne: Er entzog den großen Solarparks die Einspeisezusicherung, um konkurrierende Zentren der neuen Art zu verhindern. Zahlreiche hochwirtschaftliche Solarpark-Projekte oberhalb 10 MW mussten damit aufgegeben werden.

Nun also die Einsicht, zumindest bei E.on. Es nützt nichts mehr, den Siegeszug der Erneuerbaren Energien zu negieren. Akzeptiert man ihn aber, dann ist die Teilung von Konzernen wie E.on eine logische Konsequenz. Denn damit entsteht ein unabhängiger und auf die neue Zeit ausgerichteter Konzern und es verhindert, dass ein Niedergang der alten Strukturen durch die Belastungen der Stilllegungen von Kohle und Atom das Neue mit hineinreißt. Nun zu klagen, dass damit E.on sich der Last der Abbaus der Atomkraftwerke entledigt, ist falsch. Denn diese Last bleibt den alten Strukturen erhalten. Und es nützt für einen erfolgreichen Weg der Neuen Energien nichts, sie durch diese Altlasten zu gefährden.

Ob nun die gebildeten Rückstellungen reichen oder nicht, wird man sehen. Jedenfalls ist diese Frage unabhängig davon, ob diese Zahlen richtig sind. Denn wenn sie nicht ausreichen und man  als logische Konsequenz eine Insolvenz erzwingen würde, dann reißen Sie die neuen Energien wenigstens nicht mit in den Abgrund.

Wenn eine Insolvenz, dann wird der Steuerzahler einspringen müssen. Bis dahin allerdings garantiert der Erlös der weitgehend abgeschriebenen Kohlekraftwerke und der unverändert wichtigen Gaskraftwerke, dass es eben nicht der Steuerzahler ist, der am Schluss die enormen Kosten der Fehler vergangener Jahrzehnte bezahlen muss. Insofern  ist die Teilung von E.on ein strategisch richtiger Schritt.

Nun bleibt zu hoffen, dass gutes Management das klassische Geschäft mit großen Anlagen einigermaßen erfolgreich hält und der nun selbstständige Teil der Erneuerbaren Energien durch seine neue Freiheit zu einem starken Partner der Kommunen, der Industrie und letztlich des Verbrauchers wird. Denn große Erfahrung hat man in beiden durch die Teilung entstehenden Firmen, die Altvorderen hatten nur deren Nutzung für die Neuen Energien blockiert. Ein typisches Beispiel übrigens, dass kurzsichtiges Handeln unter Vernachlässigung der Gebote der Nachhaltigkeit sich irgendwann auch für große Konzerne unheilvoll auswirkt. Die E.on-Aktie, die ja auch viele Kommunen und Pensionsfonds als bisherigen Blue Chip halten, hat durch diese Kurzsichtigkeit schon die Hälfte ihres Wertes verloren, immerhin die Hälfte, ein Verlust von mehr als 40 Milliarden. Weitblick hätte dies vermeiden können.


Vortrag anläßlich des Klimaherbstes 2014 am 22. Oktober 2014

Referentin: Susanne Darabas, Rachel Carson Center for Environment and Society


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Münchener Klimaherbstes,

unser Plan für heute ist, dass ich kurz in die Thematik einführe, um die es in der Veranstaltungsreihe des Münchner Klimaherbstes genauso geht, wie in unserer heutigen Filmvorführung und der anschließenden Diskussion mit Ihnen, die Sie erfreulicherweise heute so zahlreich zu dieser Veranstaltung im Zeichen des Klimawandels erschienen sind.

Wir werden heute zusammen in den Genuss eines Films kommen, der die Bemühungen einer NYer Familie um ein klimaneutrales Leben zum Inhalt hat. Daran wollen wir gerne – Ihre Bereitschaft und Ihr Interesse vorausgesetzt – eine kleine Diskussion anschließen, in der wir uns gegenseitig austauschen
können und in der auch widersprüchliche Meinungen gefragt sind. Um die teilweise komplexen und faktenlastigen Themen besser zu veranschaulichen und die
Möglichkeit zu weiterführenden Informationen zu bieten, habe ich für Sie Broschüren ausgelegt und Poster ausgehängt, die Sie bei Bedarf fast alle kostenlos bei den jeweiligen Behörden und Institutionen oder NGOs downloaden oder bestellen können – die Prints entstammen meinem Privatarchiv oder der Präsenzbibliothek des RCC und möchten diesen gerne auch wieder zugeführt werden – natürlich sind Sie vorher herzlich eingeladen, einen Blick hineinzuwerfen.

Zum vollständigen Vortrag: Klicken Sie hier

Urban Gardening ist mehr als die individuelle Suche nach einem schön gestalteten Rückzugsort in der Stadt. Mit dem Phänomen des gemeinschaftlichen Gärtnerns formiert sich eine neue, kollektive Bewegung. Das Manifest soll die politische Verortung der urbanen Gartenbewegung zum Ausdruck bringen und einen Beitrag leisten zu den Diskussionen um die Zukunft der Stadt und die Bedeutung der Commons. Informieren Sie sich: Hier


Auszeichnungen

Bayerische Klima-Allianz PHINEO Wirkt Siegel http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/ Umweltbildung Bayern UN_Dekade_Offizielles Projekt_2014 BNE-Auszeichnung www.landesstiftung.bayern.de

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