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Die Umwelt-Akademie e.V. und Frau Stefanie Jacobs, Leiterin des Referats"Gesundheit und Umwelt" feierten mit den Gewinnerinnen und Gewinnern des Wettbewerbs

Die Umwelt-Akademie entwickelt jugendnahes Format zu Umwelt und Nachhaltigkeit

Donnerstag: 17.01.2019

19:00 Uhr

Referentin: Katrin Hartmann, Journalistin und Autorin

Ort: IBZ, Internationales Begegnungszentrum, Amalienstrasse 38, München

 

Die grüne Lüge: Film und Diskussion mit Kathrin Hartmann

Bio, nachhaltig und grün – viele Produkte des täglichen Lebens werden damit beworben, dass sie ökologisch verantwortbar sind. Bio-Lebensmittel, Elektroautos oder nachhaltiges Palmöl sollen helfen, die Welt zu retten. Der Film “DIE GRÜNE LÜGE“ behandelt sowohl Nachhaltigkeitsaspekte im alltäglichen Leben der Konsumenten und die damit verbundenen Herausforderungen wie auch das Greenwashing globaler Konzerne.
Gemeinsam mit dem österreichischen Filmemacher Werner Boote – insbesondere bekannt durch den Film „Plastic-Planet“ – hat Kathrin Hartmann recherchiert was sich alles hinter dem Siegel Nachhaltigkeit verbirgt. Bereits in ihrem Buch „Aus kontrolliertem Raubbau“ hat Kathrin Hartmann das Agieren großer Konzerne u.a. bei der Palmölproduktion unter die Lupe genommen und aufgezeigt, wie die Konzerne gezielte Desinformation betreiben.
Mit der Aussage von Werner Boote „Mir wird gesagt, dass ich die Welt retten kann; man muss nur die richtigen Verpackungen im Supermarkt wählen und Versprechungen zur Nachhaltigkeit glauben“ beginnt der Film. Während Boote für die naiven Fragen zuständig ist, spielt Hartmann die Aufgeklärte, die für die unerbittlichen Fragen zuständig ist. Auf diese Weise gelingt es den beiden immer wieder die Machenschaften der Public-Relation-Maschen der Konzerne zu entlarven. Außerdem werden Menschen besucht, die Widerstand gegen die Umweltzerstörung in ihrer Heimat leisten.
Eine zentrale Aussage des Films ist die direkte Kritik an einer Politik, die die Verantwortung für ökologisch und fair gehandelte Waren den Verbrauchern zuschiebt und keinerlei Schutz vor irreführender Werbung bietet. Denn das richtige Einkaufen erweist sich als große Falle, wenn die konkreten Auswirkungen bei der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung unsichtbar gemacht werden.
Der Film von Boote und Hartmann enthält zahlreiche Informationen, die im täglichen Nachrichtenfluss nicht genannt werden und er vermittelt vor allem, wie sich die Gefahren einer Produktion unter dem grünen Image der Konzerne nicht allein in nackten Zahlen wiedergeben lassen, sondern im realen Leben von wirklichen Menschen. Ein unglaublich wichtiger Film, der viel Stoff zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten bietet, aber gleichzeitig auch aufzeigt, was sich politisch ändern müsste.
Zum Filmstart ist gleichzeitig auch das Buch „DIE GRÜNE LÜGE – WELTRETTUNG ALS PROFITABLES GESCHÄFTSMODELL“ von Kathrin Hartmann erschienen. Nach dem Film bietet sich Gelegenheit, mit Kathrin Hartmann über Ihre Anliegen zu diskutieren.

Die Veranstaltung wird von Helmut Schmidt – Vorstand nachhaltige Lebensstile moderiert.

Zur Person Kathrin Hartmann:
Kathrin Hartmann (*1972 in Ulm) studierte in Frankfurt/Main Kunstgeschichte, Philosophie und Skandinavistik. Bei der Frankfurter Rundschau war sie Redakteurin für Nachrichten und Politik. Danach arbeitete sie von 2006 bis 2009 als Redakteurin bei Neon. Zwischenzeitich sind mehrere Bücher von ihr erschienen, 2009 „Ende der Märchenstunde“, ferner ein Buch über die Armut mit dem Titel „Wir müssen leider draußen bleiben“, das großes Aufsehen erregte und 2015 das Buch „Aus kontrolliertem Raubbau“ das sich mit ähnlichen Themen wie der Film befasst. Kathrin Hartmann lebt und arbeitet in München

Kosten:                  5,--€ pro Person; wird zu Beginn beim Treffpunkt eingesammelt; für weitere Spenden sind wir dankbar

 

 

Dienstag, den 18. Dezember 2018

Einladung zu einer Exkursion
in Kooperation mit „Münchner Ernährungsrat e.V.“                                  


„(Wie?) Kann man Brot CO2-neutral backen?“


Es geht nicht um Weihnachtsplätzchen, sondern um Brot: Seit mehr als 30 Jahren verfolgt die Ludwig Stocker Hofpfisterei GmbH die Strategie einer nachhaltigen Unternehmensführung. Neben der Verwendung von Rohstoffen aus anerkannt ökologischer Landwirtschaft liegt der Schwerpunkt des Umweltmanagementsystems EMAS insbesondere auf der Ressourcenschonung und dem Klimaschutz. 2017 wurde die CO2e-neutrale Produktion des Unternehmensverbundes zertifiziert.

Trotz ökologischer Wirtschaftsweise entstehen auch in der Hofpfisterei, der Meyermühle, Stocker’s Backstube und der Metzgerei Landfrau  noch verbleibende CO2e-Emissionen, wenn bei der Herstellung und dem Vertrieb der Öko-Lebensmittel fossile Energien verbrannt oder Kältemittel verbraucht werden. Backöfen, Gebäudeheizung und Warmwasser-Erwärmung sowie Transporte benötigen Heizöl, Gas oder Diesel, hinzu kommt der Stromverbrauch, in Kühl- und Klimaanlagen auch Kältemittel.
Das alles kann man stark reduzieren, Ressourcen, Energie und Strom sparen – wie es die Hofpfisterei schon lange tut. Und: Erneuerbare Energien oder auch natürliche Kältemittel nutzen, Abfälle vermeiden, reduzieren und ökologisch/energetisch sinnvoll wiederverwenden/-verwerten. Eine gute Partnerschaft und ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch mit allen Lieferanten und Dienstleistern sowie eine intensive Schulung und Motivation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterstützen den ökologischen Weg.

Das wollen wir uns anschauen und vor Ort erklären lassen, quasi in der Backstube. Und der Frage nachgehen, wo bei der CO2-Zertifizierung „Klima-neutral“ die Bilanzgrenzen von Input und Output gezogen wurden; wo noch Verbesserungspotenziale gehoben werden sollen; wo und wie (hinreichend wirksam und nachgewiesen) nicht vermeidbare CO2e-Emissionen kompensiert werden.  
 

Wann?                    Dienstag, 18.12.2018, 17:00 – 19:00 Uhr
Wer?                       Vertreter*Innen der Ludwig Stocker Hofpfisterei GmbH
Wo?                        München, der Treffpunkt wird den angemeldeten Teilnehmer*innen mitgeteilt
Anmeldung:         wegen begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt erforderlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kosten:                  10€ pro Person; wird zu Beginn beim Treffpunkt eingesammelt; für weitere Spenden sind wir dankbar

 

 

     

 

 

Wir freuen uns, dass die UN-Dekade Fachjury unser Projekt „Biologische Vielfalt lernen: Regionale Lern- und Partizipationsplattform Biodiversität München“ erneut ausgezeichnet hat.

"Die Umwelt-Akademie e.V. verfolgt in vorbildlicher Weise einen Whole-Institution-Approach und nutzt BNE als Motor, um Innovation und Wandel am Lernort voranzubringen. Hervorzuheben ist unter anderem der Aufbau der „green community“ in München, die sich Vernetzung, Bekanntmachung und Betonung nachhaltigen Lebens zur Aufgabe gemacht hat. Die Umwelt-Akademie setzt sich erfolgreich dafür ein, NGO-Akteure stärker zu vernetzen“ - so die Beurteilung der Jury.